If I was a rich girl = Wenn ich einmal reich wär‘

Nur um das nochmal offiziell hier festzuhalten: Gwen Stefani’s aktueller Hit „If I Was A Rich Girl“ hat seine Melodie von dem Lied „If I Were A Rich Mman“, zu deutsch: „Wenn ich einmal reich wär'“, geliehen. Und dieses Lied wiederum stammt aus dem Musical „The Fiddler on the Roof“, was in englischer Literatur ziemlich oft referenziert wird. Der deutsche Titel des Musicals ist „Anatevka“ und die Wikipedia informiert uns, worum es geht.

Bemerkenswert übrigens: Im englischen Original heißt es „if i were„, während unser Schulenglisch ein „if i was“ nahelegt. Und bei Gwen heißt es dann ja auch „if I was a rich girl“.

Wobei die Lektüre der Lyrics uns zur nächsten Frage führt: Was sind Harajuku girls?

Harajuku ist der gängige Name für das Stadtviertel rund um den Bahnhof Harajuku in Tokio, Japan. Harajuku ist vor allem bei jungen Japanerinnen und Japanern beliebt und gilt mit seinen vielen Läden und Boutiquen als eines der wichtigsten Modezentren Japans.

Ach so!

Und auf ihrer WebSite sieht man die Girls dann doch tatsächlich …

 

The Road to FogBugz 4.0: Part III

Bei Joel gibt’s wieder was zu lernen: Joel on Software – The Road to FogBugz 4.0: Part III.

Unter anderem, wie der erste C++-Compiler arbeitete (als Compiler von von C++ nach C), warum die „ungarische Notation“ (eine Art, Variablen in einem Programm mit „sprechenden“ Namen zu versehen) keineswegs so übel ist, wie wir jungen Leute glauben, und dem Unterfangen, einen ASP-nach-PHP-Compiler zu schreiben.

Und auch die beiden ersten Teile sind sehr lesenswert!

Und der vierte, der morgen kommt, wahrscheinlich auch …

 

Der digitale CD-Schrank

Klar, auch bei mir läuft iTunes. Und fast jede CD, die ich habe, ist inzwischen im iTunes-Bauch.

Normalerweise lasse ich iTunes im Zufallsmodus spielen, wenn ich am PC bin. Dann gräbt es auch Titel aus, die ich schon lange nicht mehr gehört habe. Das ist manchmal erfreulich, man trifft quasi alte Bekannte.

Dann aber kommt da ab und zu Musik, bei der ich mich frage, warum ich jemals glaubte, diese CD besitzen zu müssen.

Ist es wirklich eine gute Idee, alles zu digitalisieren?

Ich habe den Verdacht: Einmal im PC und ich werde es nie mehr los …

 

Entspannter Fahren unter iPod-Einfluß

Kennen Sie das? Längere Autofahrt, alleine im Auto, und alle Sender (privat wie GEZ-gesponsert, da nehmen wir mal keinen aus) spielen die „Trash Top 100“ von Morgen rauf und runter.

Aber ein Griff ins Handschuhfach bringt den iPod zum Vorschein, dann ein bißchen Gefummel mit dem Kassettenadapter, und schon spielt das Radio mein Programm, die ganzen 372 Kilometer (laut Reisekosten-Abrechnung).

Ich behaupte von mir: Wenn ich nicht ständig nach erträglicher Musik suchen muss, bin ich ein besserer, weil konzentrierterer und gelassenerer Autofahrer. Ich mag meinen iPod!

 

Musical Box Lamb Vorfreude

Nächsten Donnerstag (7.4.) kommen die kanadischen Genesis-Darsteller von The Musical Box nach Stuttgart und zeigen „The Lamb Lies Down on Broadway“. Und ich bin dabei!

In the early 70’s, Genesis? Tony Banks, Phil Collins, Peter Gabriel, Steve Hackett and Michael Rutherford redefined the concept of a rock concert. Genesis‘ artistry had such a profound impact on its audience that to this day, it still enjoys a cult following. The Musical Box has undertaken the task of re-enacting Genesis‘ performances as originally presented between 1973 and 1975.

The Musical Box Official Website

 

The L- and the C-Word

Dave Winer sagt uns, was „liberal“ in den USA heißt, und was Conservatism (egal ob compassionate oder nicht) heißt, wenn man das recht-radikale Hintergundrauschen der Talk-Radios zu Grunde legt. Und gibt uns ein Gegenmittel an die Hand:

Scripting News: 3/28/2005: „I told him if he’s going to talk about that [liberalism], I’m going to expose him for what he is, an emulator of loutish, idiotic talk show hosts who say they’re conservatives, but come on, they’re not conservative, they’re idiots who got a gig that pays them for being idiotic. The stupider they are the more they make. Competence in their work is incompetence everywhere else!“

Bravo!

 

Bloggen gefährdet nicht Ihren Arbeitsplatz (by Tim Bray)

Dies ist eine Übersetzung von Tim Bray’s Blog-Eintrag It’s Not Dangerous (http://tbray.org/ongoing/When/200x/2005/03/08/BloggingIsGood)

Bloggen gefährdet nicht Ihren Arbeitsplatz

Ich habe in den letzten Tagen mehrere Interviews gegeben, alle zu einem ähnlichen Thema: Jemand wurde beauftragt, eine Story über Menschen zu schreiben, die wegen Blogging ihren Job verloren haben. Aktuelle Beiträge von AP und CNET verbreiten diese Ansicht und kehren immer und immer wieder die Risiken hervor. Von Ausnahmen abgesehen, ist das alles Unsinn! Für die meisten Menschen ist Blogging im Gegenteil ein Nachbrenner für ihre Karriere, an der aktuellen Arbeitsstelle ebenso wie bei der Suche nach einem künftigen Arbeitsplatz. Dieser Beitrag enthält unter anderem Zehn Gründe Warum Blogging Ihrer Karriere Nützt.

Annahmen

Gehen wir davon aus, dass Sie einigermaßen kompetent, einigermaßen verständlich schreiben können und einigermaßen erwachsen sind. Zynismus beiseite, die große Mehrzahl der Arbeitnehmer erfüllt diese Ansprüche.

Blogging ist ganz klar jenen keine Hilfe, die sich nur mit Mühe in ihrem Job halten können, oder die schnell ausfällig werden, oder beides. Solche Leute neigen andererseits ohnehin zu Karriere-Problemen. Anders gesagt: Nicht zu bloggen wird Sie von einem der Karriere abträglichen Schritt nicht abhalten, und wenn Bloggen einen solchen Schritt provoziert, hätten Sie das vermutlich ohnehin, auf andere Weise, getan.

Zehn Gründe Warum Blogging Ihrer Karriere Nützt

  1. Sie müssen auffallen, um befördert zu werden.
  2. Sie müssen auffallen, um eingestellt zu werden.
  3. Leute sind beeindruckt, wenn Sie sagen: „Oh, darüber habe ich geschrieben. Googlen Sie mal nach XXX, da bin ich auf der ersten Seite.“ oder „Oh, googlen Sie einfach nach meinem Namen.“
  4. Ganz egal wie großartig Sie sind, Ihre Karriere hängt von Ihrer Fähigkeit zu kommunizieren ab. Um in etwas besser zu werden, auch in Kommunikation, muss man üben. Blogging ist eine gute Übung in Kommunikation.
  5. Blogger sind besser informiert als Nicht-Blogger. Mehr zu wissen ist ein Karriere-Vorteil.
  6. Mehr zu wissen bedeutet auch, dass Sie mit höherer Wahrscheinlichkeit von einer interessanten frei werdenden Stelle hören werden.
  7. Networking ist gut für Ihre Karriere. Blogging ist ein guter Weg, neue Leute kennenzulernen.
  8. Wenn Sie ein Ingenieur sind, finden Sie sich in engem Kontakt mit einer „schlechter ist besser“ 80/20-Erfolgsgeschichte wieder. Diese Herangehensweise an Technologie verstehen zu lernen, kann Ihnen nur helfen.
  9. Wenn Sie im Marketing arbeiten, müssen Sie verstehen, wie die Regeln sich wegen dieses Wirbelsturms ändern. Im Augenblick versteht das niemand, aber Blogger sind zumindest etwas weniger verwirrt.
  10. Es ist viel schwerer jemanden zu kündigen, dessen Stimme in der Öffentlichkeit Gehör hat. Denn es wird bemerkt werden.

Richtlinien

Ich habe über die Richtlinien und ihre Entstehung bei Sun geschrieben. Ich habe es vor jedem Journalisten wiederholt – und die meisten haben es jetzt verstanden – dass ich nun, ein Jahr später, mehr denn je davon überzeugt bin, dass es eine gute Idee ist, seine Mitarbeiter bloggen zu lassen. Und wenn man sie bloggen lässt, ist es eine wirklich gute Idee, dafür eine Richtlinie zu schreiben. Denn in so einer Richtlinie kann man eine Menge Dinge regeln, die den Mitarbeitern vom Start weg behilflich sein werden.

Und, keine Richtlinie zu haben, zeigt nur, dass man kein Interesse daran hat, einen guten Job zu machen.

Warum?

Mh, warum interessiert sich der Medien-Mainstream so sehr für diese „Arbeitnehmer wegen Bloggen entlassen“-Geschichten? Passiert das vielen Leuten? Nein. Bloggen viele Leute? Ja. Wurde jemals ein höherrangiger Mitarbeiter gefeuert, der Einfluss auf sein Unternehmen hatte? Nein. Bloggen höherrangige Mitarbeiter? Ja.

Wäre ich zynisch und paranoid, ich würde vermuten, dass die Medien, die solche Geschichten verbreiten, Angst haben oder so was.

© Tim Bray, © for this translation Andreas Schödl

 

About Anna

Wir hatten ja schon mal bemerkt, dass Melanie Gabriel einen sehr berühmten Webmaster hat. Was ihre Schwester Anna so über ihren Dad Peter erzählt, steht jetzt im Rolling Stone.

RollingStone.com: Children of Rock : News: „Her father, Peter Gabriel, insisted he’d never done drugs and actually made her promise not to smoke cigarettes until her eighteenth birthday, in exchange for a car. He still doesn’t know about Anna’s tattoo (a flower, on her ankle), clandestinely inked during his 1993 Secret World Tour.“

Und wer klickt, erfährt noch ein weiteres kleines Geheimnis.

 

Zwiebelfisch-Menü

Der Dativ ist dem Genitiv sein TodDie letzten zwei Tage mit der Nase in einem auf einem stillen Örtchen aufgefundenen Buch verbracht: „Der Genitiv ist dem Dativ sein Tod“ von Bastian Sick. Das Buch ist eine Sammlung seiner Kolumnen, die regelmäßig bei Spiegel Online erscheinen.

In ihnen nimmt Bastian Sick den allgemeinen Verfall der Sprache aufs Korn und gibt Ratschläge, wie ein jeder in den Zeiten der Rechtschreibreform sein Schriftdeutsch verbessern kann. So schwierig ist das nämlich nicht, habe ich zu mir gesagt und bemühe mich nun um Besserung.

In seiner aktuellen Kolumne stellt er zusammen, was in E-Mails geht und was nicht! Beispielsweise teile ich seine Meinung, dass ein „MfG“ unter Mails ziemlich unhöflich ist. Entweder man wünscht jemand etwas Nettes, dann sollte uns der andere Mensch auch die Zeit wert sein, „Mit freundlichen Grüßen“ zu tippen. Oder aber er ist uns egal. Dann können wir aber immernoch mit einem Templater Textvorlage diesen Gruß automatisieren.

Auf meiner persönlichen Skala ganz unten steht natürlich das automatische Einfügen von „MfG“. („MfG“ von den Fantastischen Vier steht dagegen ganz oben in meiner Gunst.)

 

Aufgestöbert

Beim Stöbern im Keller einen dummen Spruch gefunden, der natürlich nicht wieder in der Mottenkiste verschwinden darf, sondern hiermit in alle Welt hinausposaunt wird:

„Neu eingetroffene Stürme werden gebeten, sich in den bereitstehenden Wassergläsern einzufinden.“©