Harry Potter und der Feuerkelch

Ich war nämlich schon gleich am Donnerstag im neuen Potter. („Erst am Donnerstag? Der lief doch schon Mittwoch Nacht!“, schreit die Fankurve.)

Da ich die Bücher kenne, muss ich auch hier wieder feststellen, dass die filmische Umsetzung sich sehr nah am Buch hält. Gewiss, einige Seitenstories fallen der Tatsache zum Opfer, dass Leute zwar gerne ins Kino gehen, aber auch gerne irgendwann wieder herauskommen. Einen Kinofilm kann man halt nicht auf den Nachttisch legen wenn die Augen zufallen, und morgen weitergucken,.

Der „Feuerkelch“ konzentriert sich daher auf die Hauptlinie, das Trimagische Tournier und die Rückkehr dessen, wessen Name nicht genannt werden darf. (Noch Fragen zur Beherrschung von dem des Genetivs?) Dass Draco und seine Freunde dabei fast nicht vorkommen, kann ich nicht als Verlust empfinden. Aber auch Snape ( der mit MadEye Moody im Buch (meiner Erinnerung nach) ein paar gute Dialoge hatte), bleibt diesmal ein Statist. In Bezug auf das, was in der Halbblut-Prinz-Verfilmung kommen muss, ist diese Entscheidung fragwürdig. Ich wünsche mir, dass Teil fünf die Lücken um Snape herum schließt.

Ansonsten gibt es nichts zu meckern, die Produktion ist einwandfrei, die Zauberschüler-Schauspieler wachsen mit ihren Rollen, was den Produzenten bestimmt vorab die meisten Kopfschmerzen bereitet hat. Welche Schauspieltruppe muss sich schon auf mindestens 7 Jahre Drehzeit einrichten, und das mit ihrem Heranwachsen koordiniert bekommen? Hut ab vor Harry / Dan, Hermine / Emma und Ron / Rupert!

 

Andreas

 

Ein Gedanke zu „Harry Potter und der Feuerkelch

  1. Mal sehen wie der 5te Teil wird. Schließlich kann man dort nicht alles bis auf den ‚Endfight‘ weg lassen. Der Orden des Phoenix hat viele wichtige Dialoge, das wird schwierig in 120-150 Minuten Film zu drücken sein.

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