Bonjour, Drucker!

Heute war mal wieder Techno-Spieltag: Es galt, von unseren beiden Dienst-Notebooks auf unseren privaten Canon-Farbdrucker zu drucken – ohne das lästige Umgestöpsele mit dem USB-Kabel.

Unser Mac Mini hat uns wieder gute Dienste geleistet, er stellt den Canon im Netzwerk über die Apple-Technik Bonjour zur Verfügung. Bei Bonjour handelt es sich um eine Zero Configuration Protocol, will sagen: Es tut auf Anhieb, ohne Gefummel an Parametern. Alles was man braucht, ist der Bonjour-Client für Windows, den auf den Notebooks installiert und der Mac und seine (freigegebenen) Drucker werden umstandslos gefunden.

Doch halt, was ist das? Der Drucker wird zwar eingerichtet, aber Druckaufträge schlagen fehl und die „Eigenschaften“-Seite des frischen Druckers kann Windows auch nicht anzeigen?

Das lag bei uns daran, dass des Macs Name Umlaute, Apostroph und Leerstellen enthalten hat. Nun heißt er prosaisch „macmini“ und die Sache funktioniert!

Der Name des Mac läßt sich übrigens nicht – wie zuerst vermutet – über den hostname-Befehl im Terminal-Fenster ändern, sondern (wie üblich) komfortabel über die „Sharing“-Seite der Systemeinstellungen.

Übrigens, nicht wundern, wenn der auf Windows eingerichtete Drucker nichts mit dem physisch vorhandenen zu tun hat. Bonjour richtet einen Farb-Postscript-Drucker ein ud überträgt die Druckdaten als Postscript an den Apple, der das Postscript dann für den Canon Tinterich umwandelt.

 

Andreas