Blog-Einträge, gut abgehangen

Bevor ich hier mit Blogger richtig loslegte, hatte ich mit verschiedenen anderen Blog-Systemen experimentiert. Und Einträge von irgendwann im Jahre 2004 aus einer dieser Testinstallationen habe ich gestern beim Stöbern gefunden. Der geneigte Leser versteht sicherlich, dass ich die nicht weiter vergammeln lassen möchte, daher finden sie sich jetzt hier:

 

Wieder mal Zeit gespart (?)

Bei uns im Geschäft steht ein Providerwechsel an, daher bekommen alle Dienst-Mobiltelefone eine neue SIM-Karte. Deswegen machte ich mir Gedanken, wie ich meine wertvollen Telefonbuch-Einträge über den Providerwechsel hinwegrette.

Meine Wahl fiel auf die Nokia PC Suite (errät jemand den Hersteller meines Handys?) und die Verbindung über Bluetooth. Als erfahrender PC-Anwender hatte ich gehofft (nicht: erwartet), es würde in etwa so funktionieren:

  1. Bluetooth-USB-Dongle anschließen
  2. Bluetooth im Handy anschalten
  3. Handy und PC miteinander bekannt machen
  4. Per Nokia Suite die Daten auf den PC sichern

So weit, so optimistisch. Wir schalten um in die traurige Realität:

Natürlich funktioniert die Nokia Suite nicht mit dem BlueFritz USB Stecker (weil der den „falschen“ BT-Stack hat). Ein alternativer Belkin-Dongle war den Finnländern dann genehm.

Natürlich kann der Nokia Content Copier Klingeltöne, Bilder und allen anderen Kram vom Handy sichern, aber nicht die Daten auf der SIM-Karte. Immerhin weißt er darauf im Kleingedruckten hin, nachdem er den Kram kopiert hat, der mir nicht wichtig war.

Netterweise sagt der Content Copier aber, dass man die Daten von der SIM-Karte in den Telefonspeicher kopieren kann, und tatsächlich kann das Telefon dies. Damit sollten die Daten vor dem SIM-Wechsel sicher sein.

Ich habe sie dann trotzdem nochmal gespeichert. Leider legt der Content Copier binäre Dateien an, so dass ich nicht feststellen kann, was er denn nun gesichert hat. Das wird sich nach dem Wechsel der SIM-Karte wahrscheinlich schnell herausstellen.

Dann gibt es hierzu ein Update … falls ich dann nicht aus Wut dem handyfonieren abgeschworen habe.

 

Serial Bootlegger

Wie’s scheint, bootleggt jemand alle Konzerte von Peter Gabriel. Auf ebay gibt’s zumindest vier Angebote von Mitschnitten aus verschiedenen St€dten.

4 Konzerte aus 4 Städten im Angebot

Und der nächste Schritt ist dann wohl, die ganze Show zu Video-Bootleggen und die DVDs auf ebay zu verticken.

 

Bootleg: Warming Up – PG’s Auftritt in Paris

Nachdem es bei Peter Gabriel immer ein bißchen länger dauert, bis es ein neues Album gibt, wird er es mir sicher nachsehen, dass ich mir die Zeit mit einem Bootleg vertreibe. Peter Gabriel – Warming Up ist der offensichtlich unautorisierte Mitschnitt des Pariser Konzerts der „Growing Up“-Tour (vor einem begeisterten und auch textsicheren Publikum). Die Tonqualität kommt zwar nicht an „Secret World Live“ ran, aber die ist schließlich autorisiert und mit Overdubs versehen, wo des Meisters Kunst oder des Tonmeisters Können versagt haben. Also, für ein Bootleg wirklich Erstsahnige Qualität!

Noch dazu gibt’s in der Bonus-Abteilung die erste Live-Fassung von „Signal to Noise“ vom AI-Konzert 1998, einen Up-Song, der es nicht auf Up geschafft hat („Burn you up and burn you down“) und weiteren Tracks, die 2001 beim RealWorld-Festival in Redmond mitgeschnitten wurden (nicht ganz so gute Tonqualität).

 

Peter Gabriel – Secret World Tour auf DVD

Während der Meister des gesitteten Umgangs mit Weltmusikwurzeln durch die Weltgeschichte tourt und bald auch in meiner Nähe Station macht, bringt RealWorld zehn Jahre nach der letzten Tour und nur fünf Jahre nach Einführung der DVD, den Mitschnitt von der „Secret World“-Tour heraus. Merker setzen: 15. April, bei Amazon 25€.

 

Peter Gabriel: Sound Fruit und Post Script

Da sucht man jahrelang nach allen möglichen Soundtrack-Alben und Single-B-Seiten, um auch noch des letzten Peter-Gabriel-Songs habhaft zu werden, und dann sieht man bei ebay zwei Peter Gabriel-Alben namens Sound Fruit und Post Script, wo dann doch nahezu alles (d.i. „Party Man“, „Walk Through The Fire“, „Lovetown“, „Out, Out“) drauf ist, was man gesucht hat.

Und es sieht nicht mal nach Bootleg aus, sondern kommt ganz ordentlich, sogar mit Copyright-Notiz daher. Scheint nur in Canada (Amerika?) veröffentlicht worden zu sein. Dank ebay jetzt auch in meinem CD-Spieler.

 

Blinde Rachsucht

Diese Woche frisch aus Hell’s Kitchen: DareDevil, der Superheld mit Blindenstock. Allgemein als schlechter Abklatsch von Spiderman verlautbart, erstrahlt Ben Affleck in dunklem Glanz. Einfache Story, nette Schauspieler, lustige Psychopathen (Bull’s Eye, King Pin), Klischees (griechischer Reeder mit hübscher Tochter), Tote und ein Drehbuch, das es auf die Verlängerung (d.i. zweiter Teil) anlegt. Aber eigentlich weiß keiner, wozu er DareDevil II braucht. Da freu ich mich lieber auf The Matrix Reloaded …