Kreative Meditation

Muss (hoffentlich kurz) loswerden, was man mit einem Nicht-iPod-MP3-Player so erlebt:

  1. Windows 2000 tut’s nicht, man besteht auf kreativer Seite auf Windows XP für …
  2. Greuliche (ja, „greu“, sie ist ja nicht „grau“, sondern ein Greuel) Software, installiert werden mindestens 7 verschiedene Programme (vergleiche Apple: 1, in Worten: eines, nämlich iTunes, fettisch), die einem nur im Wege herumsteht.
  3. CD einlesen mit iTunes: CD einlegen, iTunes startet automatisch die Extraktion und zieht sich nebenher die Titelinfos aus Gracenote. Hier: CD einlegen, Titelinfos anfordern klicken, „Alle markieren“, Auslesen anklicken. Die Tracks werden in einer weiteren Liste dargestellt, wo sie nun hoffentlich abgearbeitet werden.
  4. Synchronisierung mit dem kreativen Meditations-Gerät braucht ein Wizard mit mindestens drei Seiten, bis man zu „Jetzt synchronisieren“ kommt, man kann aber auch noch drei weitere Seiten besichtigen, wenn man leidenswillig ist. Dass Apple das ohne Wizard, nur mit Ankoppeln des iPod hinbekommen hat, kann nur bedeuten, dass Apple von einer außerirdischen Intelligenz mindestens trinären Programmcode erhalten hat.
  5. Die Bedienphilosophie ist ganz dem Meditations-Charakter angepasst: Ruhig durchatmen, mit sicherer Hand auf dem in 7 Felder unterteilten Touchpad herumtappen. Ich freu mich schon auf die Nachfragen meiner Schwiegermutter.

Und das alles nur, weil der kreative Meditationsspieler ein Radio hat.

 

Andreas