Da Vinci, Hanks

Ich denke, ich habe das Problem von „Da Vinci Code / Sakrileg“ gefunden. Mal abgesehen von Tom Hanks Frisur.

Während das Buch sehr viel kritische Kirchengeschichte ausrollt und sehr viele Einstiegspunkte für eigene Nachforschungen bietet, bleibt das im Film außen vor. Der Film spielt daher in der gleichen Klasse wie „Das Vermächtnis der Tempelritter“ vor zwei Jahren mit Nicolas Cage. Eine nett ausgedachte Verschwörungs-Geschichte mit Schnitzeljagd, aber nicht mehr.

Wer das Buch gelesen hat, erhält durch den Film einen Eindruck von den Schauplätzen, an denen das Buch spielt. Wer das Buch nicht kennt, wird wahrscheinlich nur leidlich unterhalten, weil die Story des Films für sich keinen zwingenden Zusammenhang mit der zweitausendjährigen Geschichte des Christentums hat, wie sie Dan Brown im Buch wenigstens fragmentarisch als Hintergrund ausmalt.

Immerhin hält sich die Verfilmung schon fast bis auf Ebene der Satzzeichen an die Roman-Vorlage.

 

Andreas