Warum Blogs funktionieren

Das schöne am Bloggen für mich war und ist, dass die Blog-Software mir den ganzen Verwaltungskram abnimmt, den ich früher hatte, wenn ich irgendwas neues auf meine WebSite stellen wollte. Der Text war schnell geschrieben, und irgendwann auch einigermaßen ansprechend layoutet. Dann gings los: Per FTP die neue Seite hoch, die aktuelle Index-Seite runter, Link auf die neue Seite eintragen, Index-Seite hochladen, evtl. noch weitere Seiten anpassen, evtl. eingebundene Bilder hochladen. Und dann: Probelesen, Tippfehler entdecken, Seite korrigieren, nochmal hochladen.

Heute tippe ich einfach meinen Text ein, klicke „Publish“, entdecke den Tippfehler, korrigiere ihn, nochmal „Publish“ und gut.

Elliotte Rusty Harold hat das Ganze nun auf den Punkt gebracht. Diesen Punkt:

User don’t have to pick their URLs.

Seine Argumente gehen in eine andere Richtung, beschäftigen sich hauptsächlich mit der Kategorisierung oder Hierarchisierung der eigenen Web-Erzeugnisse. Aber der Grundtenor ist auch hier die Entlastung vom Verwaltungskram. Don’t make me think!

Why Blogs Work

„Don’t Make Me Think“ ist der Titel eines bekannten Buchs über die Usability von WebSites für ihre Besucher. Hier angewandt auf die Usability der Werkzeuge für uns Content Creators. (Der interessierte Leser möge sich das Buch doch bitte über einen Amazon-Partner bestellen und damit einen Content Creator seiner Wahl unterstützen.)

 

Andreas