Tipp: Google mag keinen Text als Bild

OB-Kandidat Schuhmacher hat sich auf seiner Web-Site (siehe Alles Gerüchte!) darüber beklagt, dass gegen ihn Gerüchte unterhalb der Gürtellinie kursieren, und einige davon auch aufgelistet.

Sein Problem: Die erste Seite seines Web-Auftritts besteht im Wesentlichen aus einem Bild. Der ganze Text ist als Bild in die Seite eingefügt, deshalb sieht die Schrift auch ein bißchen unscharf aus und lässt sich auch nicht kopieren.

Warum ist das ein Problem? Suchmaschinen sind auf Text angewiesen, sie „lesen“ keine Bilder. Für Google steht auf Herrn Schuhmachers Seite nur der erste Satz, nämlich „Liebe Filderstädter, 44,7 % Ihrer Stimmen sind ein Wort und dafür zunächst mein herzliches Dankeschön.“ Der gesamte Text von „Das tut weh!“ ist für Google unsichtbar.

Damit hat die Seite keine Chance bei Google, für die Suchanfrage „gerüchte hans georg schuhmacher“ in die Ergebnisliste aufgenommen zu werden. Die Ehre des Suchergebnisses Nummer 3 (bei google.de, Nummer 1 bei google.com) gebührt derzeit, ähem, o.g. Kommentar „Alles Gerüchte!“ auf diesen Seiten.

Was für Google unsichtbar ist, existiert für die meisten Surfer nicht. Man muss schon die Seite von Herrn Schuhmacher direkt aufrufen, um seine Erwiderung auf die Gerüchte lesen zu können.

Ansonsten ist Herr Schuhmacher darauf angewiesen, dass Leute, die sich kritisch mit seiner Kandidatur auseinandersetzen, netterweise auch einen Link auf seine Äußerungen setzen. Der Vorteil, zu eigenen Bedingungen, im eigenen Kontext mit dem Besucher seiner Webseiten kommunizieren zu können, ist damit allerdings dahin.

 

Andreas