No-one is Pro-Kinderporno

Ein paar Politiker lehnen sich ziemlich aus dem Fenster in Sachen Internetsperren (Tarnname: „Kinderpornosperren“), sie sehen nicht ein, dass ihre keiner demokratischen Kontrolle unterworfenen Zensur-Methoden bei manchen Menschen (manchen? Hey, über 50.000 Menschen!) die Alarmglocken schrillen lassen. Oder wollen es nicht einsehen. Wer Internet-Zensur ablehnt, gilt in ihren Augen als Befürworter von Kinderpornographie. Ich warte ja nur drauf, dass einer von denen mal das Wort „Mittäter“ oder „macht sich mitschuldig“ für Leute gebraucht, denen die Redefreiheit am Herzen liegt.

Deswegen möchte ich hier ein Zitat von Barack Obama abwandeln, das er in einer der Debatten mit John McCain (ich glaube in der letzten) geprägt hat. McCain hatte was von „Pro-Abortion“ („Abtreibungsbefürworter„) gefaselt, und Mr. President warf ein entschiedenes „No-one is Pro-Abortion!“ dazwischen. (McCain wollte damit wohl die Pro-Choice-Bewegung diskriminieren.) Daher nochmal zum Mitschreiben: Leute, die sich gegen Internetzensur engagieren, sind nicht Pro-Kinderporno. Bis auf ein paar Perverse gilt daher:

No–One is Pro–Kinderporno!

Außer amerikanische Präsidentensprüche anpassen kann man natürlich auch:

 

Andreas