Erklärung für W-LAN-Empfangsprobleme

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Für zeitweise Aussetzer des heimischen W-LANs finden sich manchmal tierisch einfache Erklärungen.

Etwas ernsthafter: Das MacBook Pro am anderen Ende der W-LAN-Strecke hat seit dem Update auf Mac OS X 10.6.5 ständige Netz-Aussetzer, ausgerechnet gegen obige (katzenbesetzte) TimeCapsule. Die Probleme traten nur auf dem MacBook, erst nach dem Update auf und alle anderen Clients im Lande hatten an dem W-LAN nichts auszusetzen. Mit meinen ollen D-Link AP kam das Macbook deutlich besser zurecht, aber das ist auf Dauer natürlich auch keine schöne Lösung. Nachdem auch mit 10.6.6 keine Besserung der Symptome auftrat, habe ich jetzt zu Dingen gegriffen, zu denen ich auf den Macs explizit nicht greifen wollte. Ich habe den Mac gehackt.

Das klingt dramatischer als wenn ich einfach geschrieben hätte (in der Windows Welt, etwa): „Der neue Atheros-Treiber ist Mist, ich habe ihn wieder de-installiert und die alte Version wieder draufgetan.“ Genau darauf läuft die Anweisung von tenortim im Apple Support Forum hinaus, nur dass das Ding bei Apple eine Kernel-Extension und Bestandteil des Betriebssystems und seiner Updates ist und daher etwas Zauber mit Pacifist und KExt Utilities und meinem kleinen Liebling sudo erfordert (für mv und cp).

Und nach dem nächsten Update hat Apple dann entweder das Problem behoben, oder ich muss halt nochmal ran. Das Werkzeug lass ich gleich mal in Reichweite.

Randbemerkungen: Klagen über ausfallendes W-LAN sind ab 10.6.5 häufig, und es existieren verschiedene Lösungsansätze. Bei mir hat dieser hier (nach bisheriger Beobachtung) geholfen, was vielleicht auch was mit der Modellnummer (MacBookPro1,1) und dem verbauten Chip zu tun hat (Kartentyp: AirPort Extreme (0x168C, 0x86)
Firmware-Version: Atheros 5424: 2.0.19.10). Ich habe zu diesem Mittel als allerletztem gegriffen, zwischendurch war ich auch mit einem Re-Install (auch so eine Windows-Gewohnheit) und dem Anlegen neuer Netzwerkumgebungen erfolglos.

Und wenn das alles nichts hilft, Kater von der TimeCapsule verscheuchen :)

 

Andreas

 

2 Gedanken zu „Erklärung für W-LAN-Empfangsprobleme

  1. :D

    Das Ding wird ja wenigstens auch schön warm! Besser, der Kater sitzt dort als auf Deiner Tastatur. ;)

  2. Aber mir ist das eigentlich nicht recht. Ich habe Kater Sly schon mehrfach auf die nicht abschließend geklärten gesundheitlichen Risiken der W-LAN-Strahlung hingewiesen. Interessiert ihn nicht.
    Zum Glück wechselt der Kater gewohnheitsmäßig seine Gewohnheiten, so dass ich darauf hoffe, dass dieses Plätzchen bald von der nächsten Attraktion abgelöst wird.

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