Streaming, wirtschaftlich?

Nachdem nun doch auch noch Apple einen Musik-Streaming-Dienst anbieten wird, muss ich mir Gedanken machen, ob ich meine Alte Sack™-Gewohnheit, Musik zu kaufen, zu Gunsten der unerschöpflichen Streaming-Angebote aufgebe.

Ja, ich kaufe seit später Jugend alle meine Musik. Am Anfang habe ich sogar Buch geführt, welche CD was gekostet hat. Peter Gabriel’s Greatest Hits-Sammlung „Shaking the Tree“ und Dire Straits‘ „Money for Nothing“ waren die ersten beiden selbstgekauften CDs. Damals kosteten Neuerscheinungen um die 30.– DM, ältere CDs gab es zwischen 12.– und 16.– Deutsche Mark. Und bei Zweitausendeins gab es sogar Bootlegs für wenig Geld.

Die Liste der CDs überschritt bald die DIN A4-Seite, und bei etwas über 1200.– DM habe ich lieber aufgehört, Buch zu führen. Will mir nicht vorstellen, wieviel Geld in den CDs steckt, die nun in einer großen Kiste im Keller lagern. Denn die Musik liegt in iTunes.

Streaming-Anbieter scheinen sich auf die 10.– € im Monat eingeschossen zu haben, und das entspricht in etwa einem Album bei iTunes oder Amazon oder oder oder. Sprich, wer mehr als ein Album (ja, ich klinge altmodisch) je Monat kauft, fährt mit Streaming natürlich günstiger. Die Besitzrechte an der physischen Kopie habe ich mit digitalen Downloads aufgegeben, auch die Angewohnheit, ein frisch geladenes Album erstmal auf CD zu brennen. Für den CD-Spieler im Haushalt und natürlich als Backup.

Jetzt also Streaming? Wahrscheinlich. Aber vielleicht auch noch das ein oder andere auf CD. Alte Gewohnheiten sterben langsam.

 

Parken in München

Vorletzte Woche war ich auf einem Training in München. Weil mir die Bahn schon seit Jahren auf die Nerven geht (auch ohne Streiks), bin ich mit dem Auto nach Downtown gefahren und dank Navi habe ich auch mein Hotel gefunden.
Dann wurde es allerdings abenteuerlich, denn in die Hotel-Tiefgarage geht’s einmal über den Hof und dann mit dem großen Lift nach unten. Und dann rückwärts (sozusagen zurück über den Hof) in die Parklücke.
Das Ausparken bei der Abreise habe ich dann dem freundlichen Personal des Astor überlassen :)
Das zweite lustige Parkhaus war bei der Goethe Straße ums Eck. Einfahrt ganz normal, wenn auch eng, dann runter und … wieder hoch. Man unterfährt erstmal die Häuserzeile, um dann in das oberirdische Parkhaus im Hinterhof zu kommen. Dort dann die nächste Überraschung: rote Ampel mit dem Hinweis „max. 3 Minuten, bitte Motor aus“. Nur eine Rampe, die abwechselnd für rauf und runter freigegeben wird. Rechtsrum ein (enges) Parkhaus rauffahren ist auch mal ein Erlebnis.

 

Fotos statt schlafen

Heute morgen um kurz nach vier Uhr aufgewacht, nicht mehr schlafen können, Kamera samt Stativ gepackt und die aufgehende Sonne im Rücken Fotos gemacht. Viel brauchbares war’s nicht, Bäume und Sträucher fotogen ins Bild zu setzen, finde ich uneinfach und gelbes Morgenlicht macht das nicht besser. Tipps, gerne.

 

Ausflug mit der Nikon 1

War heute Morgen mit der Nikon 1 im Wald spazieren (zuerst über’s Feld, dann in den Wald). Hatte ein Stativ dabei, um mal wieder langsamer und bewusster an die Bildkomposition zu gehen.

 

Ernährungssituation der Riesen

Es war einmal im Land der Riesen
Wo Gemüse aus dem Boden sprießen
Die Riesenfrauen auf ihren Knien
Riesenrüben aus dem Boden ziehen
Wo Riesen dann auf Zehenspitzen
Äpfel vom höchsten Ast stibitzen
Und Riesenmädchen mit (relativ) kleinen Händen
Aus den Beerenbüschen die Beeren entwenden
 

Falling Bodies Tumble Cross the Floor

Noch ein bisschen aufräumen: inpc.tumblr.com wird aufgelöst, hat es nicht mal auf ein Dutzend Einträge gebracht. Als da wäre:

Spacelog Apollo 13 …  so spannend wie der Film.

Falsch gehende Sonnenuhr

TV Buddha by Nam June Paik (broken, meh)

Neue Website, scroll ein bisschen, der TV Buddha ist eines der ersten Bilder.

[Update: Nam June Paik on artsy.net]

Religions venn diagram of the day … Was Google Suggest zu Religionen vorschlägt, in Screenshots und als Mengen-Diagramm

Apple: Their Tablet Computer History

Corner Office … Sehr cooles Eckbüro. Für die Ecke im Garten.

Penguin Cat

Jetzt noch schnell die geänderten Nutzungsbedingungen abgelehnt, und die Sache ist erledigt.

[Und die Überschrift mit tumble-Bezug ist aus Talking Heads „Born under Punches (The Heat Goes on)“]

 

 

Migriert und zusammengeführt

Wie viele andere (aber insgesamt zu wenige) waren und sind die Snowden-Enthüllungen für mich Anlass, meine Netzwelt neu zu ordnen. Ein erster Schritt (vielleicht der einfachste) war es, das alte Blog nach Hause zu holen.

inpc.de liegt als Domain schon viele Jahre bei domainfactory, die Subdomain war auf blogger.com, den Google-Blog-Dienst geschaltet. Ich habe meinen domainfactory-Tarif leicht aufgebohrt*, so dass mein Blog-System wie der Rest dieser Domain nun im Inland läuft**. Also dort, wo deutsche Gesetze eingehalten werden.™

Seit den letzten Versuchen, von Blogger zu WordPress zu migrieren, hat sich dabei folgendes ergeben: Der bei WordPress mitgelieferte Importer saugt die ~650 Beiträge aus dem blogger-Blog problemlos rüber – allerdings mit Ausnahme der Bilder. Da gibt es im Internet natürlich tausend Vorschläge wie man das beheben kann. Aber für meine 15 Bilder reicht das aus, was Google bei der Vereinheitlichung seiner Dienste in den letzten Jahren geschaffen hat: Bei Picasa Google Foto gibt es ein Album mit allen Blogger-Bildern. Das runterladen, in WordPress einspielen und in den betroffenen Artikeln die Bilder austauschen. Done.

Die Aufräumaktion ging damit weiter, dass ich auch mein Blog von andreasschoedl.de in das frisch migrierte Alt-Blog übernommen habe. Auf der anderen Domain wird WordPress vorerst wieder stillgelegt, bis ich weiß, was auf der Namensdomain stattfinden soll. Die Migration hier läuft auf andreasschoedl.de über den WordPress-Export und auf der blog.inpc.de-Installation über den WordPress-Import und scheint sauber alles mitgenommen zu haben.

Schließen möchte ich mit dem klassischen „Update Your Changes“, denn natürlich ändern sich RSS-/ATOM-Feeds und URLs. Deal with it.

*) Ich mache mir keine Illusionen, dass meine geschätzte Leserschaft diesen Tarif an die Grenze der Belastbarkeit bringen wird.

**) Ich mache mir auch keine Illusionen, dass Geheimdienste dieser Welt dadurch von irgendwas abgehalten werden. Aber hey, immerhin veröffentliche ich ja hier freiwillig.

 

WvRü (10): Kim Komando lehrt uns WordPerfect

The Komputer Tutor Who Stole My Heart
Wie man einen Brief in den Computer tippt. Zu Zeiten von DOS und WordPerfect 5.1 – und diesem 80er-Style von Haaren und Klamotten. Der Typ (vermutlich männlich), der dieses Video zusammengeschnitten hat, hat wohl sein Herz an die Tutorin verloren und das Video mit einer Karaoke-Version von „Eternal Flame“ (The Bangles) unterlegt.

Die Dame, Kim Komando, gibt es tatsächlich, hat inzwischen ihre eigene syndicated Radio-Show und ihre eigene WebSite.

Und WordPerfect? Gibt’s immer noch als Teil der Corel WordPerfect Office Suite, die aber neben Microsoft Office so gut wie keine Marktbedeutung mehr hat. Amazon listet die aktuelle Version nicht mal; und man beachte den subtilen Hinweis auf Microsoft-waren aller Art. amazon-wordperfect-office-x6

Als oller Computer-Archäologe habe ich mir gerade Almost Perfect gekauft, ein Buch über die Geschichte der Firma hinter WordPerfect von der Gründung bis 1994. (Das Buch gibt’s auch kostenlos online, aber warum sollte ich dem Autor dafür keine 3$ geben?)

(Kam aus der Glaserei.)

WvRü = Was vom Reader übrigblieb. Eine Serie von Artikeln, in denen ich Fundstücke aus fünf Jahren Google Reader herüberrette.