mailbox.org in macOS Calendar einrichten

Auf der Website von mailbox.org ist ein Artikel, mit dem man den Zugriff auf den mailbox.org Kalender wunderbar auf iOS Geräten einrichten kann. Beim Mac habe ich jetzt schon das zweite Mal mit viel Stirnrunzeln zu lange für die Einrichtung gebraucht. Daher dokumentiere ich das jetzt hier.

Was ist mailbox.org? Ein Anbieter von Mail, Kalender, Adressbuch und WebOffice/Drive, mit der Besonderheit, dass ich dafür zahle. Also der Kunde bin, nicht die Ware.  Mir keine „maßgeschneiderte Werbung“ &c. ansehen mus. Und so Sachen wie Support funktionieren in der Regel auch, schnell. Mir gefällt’s, aber das nur am Rande.

Zur Einrichtung:

In den macOS Einstellungen Internet-Accounts auswählen, dort: „Anderen Account hinzufügen …“

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CalDAV-Account auswählen

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Wichtig: Accounttyp: Manuell auswählen, dann die Mailbox.org UserID (oft vorname.nachname@mailbox.org, mit dem @mailbox.org-Teil!), das Passwort und zum Schluss die Serveradresse: https://dav.mailbox.org/caldav/26

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Wenn man nicht „Manuell“ für Accounttyp angibt, kann man diese URL so nie eingeben. Dann scheint es zwar zu funktionieren, der Kalender synchronisiert aber nicht.

Die magische 26 in der URL ist der Standardkalender. Falls mehrere Kalender existieren, kann man auf der Mailbox.org Web-Oberfläche in den Eigenschaften der Kalender diese Nummer herausfinden und dann in der URL verwenden.

Nach dem Anmelden dauert es ein bisschen, dann beginnt der macOS Kalender die Synchronisation.

Hope that helps :)

Kleines Update, 2016-09-04: Hat man den Kalender eingerichtet, funktioniert es lustigerweise rein durch Häkchen-setzen, auch die „Erinnerungen“ bei mailbox.org zu verwenden:

mailboxorg-erinnerungen

 

Um die Daten vom iCloud-Account nach Mailbox.org umzuziehen, einfach die Listen (falls mehrere benötigt werden) mit (+) Neue Liste => Mailbox.org anzulegen und dann die Todos am besten stückweise (5-10 auf einmal) von der alten in die neue Liste zu ziehen. Warum schreibe ich „stückweise“? Weil bei „alle“ mir mal alle Todos verloren gegangen sind. Warum, konnte ich nicht herausfinden. Dafür konnte ich herausfinden, dass ein Restore vom iCloud Backup funktioniert.

Q: Also, warum jetzt nochmal Mailbox.org?

A: Weil mir der Satz, „wenn du nicht zahlst, bist du nicht der Kunde, sondern die Ware“ irgendwann im Gehirn stecken geblieben ist.Bei Google, Microsoft &c. zahl‘ ich zwar nicht, dafür werden meine Mails und alles andere zu einem Interessenprofil für Werbetreibende verarbeitet und verkauft. Bei Mailbox zahle ich einen monatlichen Beitrag und bleibe unprofiliert.

Mailbox.org – ähnlich wie posteo.de – ist ein deutscher Anbieter von ähnlichen Dienstleistungen wie Google Mail, Calendar und Drive, oder Microsoft Outlook und Live Drive, u.v.a.m. Basis-Accounts kosten 1 Euro im Monat, was sich gesundheitsförderlich durch den Verzicht auf zwei Schokoriegel im Monat gegenfinanzieren lässt.

Für mehr Geld gibt’s mehr, z.B. die Möglichkeit E-Mail-Aliase einzurichten. Einen für den Versandhändler, einen für die Tauschbörse, einen für den Telefonanbieter. Diese Alias-Adressen bekommen genau diese drei Dienste mitgeteilt. Schon haben Phishing-Mails keine Chance mehr, weil es genau eine Adresse gibt, an der authentische Mails von Händler, Telefonanbieter oder Online-Börse ankommen; und die kennt außer den Anbietern ja keiner.

So, und nun liest Google nicht mehr bei mir mit und weiß auch nicht mehr, wann ich was mache. Als nächstes ziehe ich die ToDo-Liste („Erinnerungen“ auf dem Mac) von iCloud nach Mailbox.org um (das ist nur ein Schalterchen), dann weiß Apple auch nicht mehr, was ich so vorhabe.

 

 

 

Falling Bodies Tumble Cross the Floor

Noch ein bisschen aufräumen: inpc.tumblr.com wird aufgelöst, hat es nicht mal auf ein Dutzend Einträge gebracht. Als da wäre:

Spacelog Apollo 13 …  so spannend wie der Film.

Falsch gehende Sonnenuhr

TV Buddha by Nam June Paik (broken, meh)

Neue Website, scroll ein bisschen, der TV Buddha ist eines der ersten Bilder.

[Update: Nam June Paik on artsy.net]

Religions venn diagram of the day … Was Google Suggest zu Religionen vorschlägt, in Screenshots und als Mengen-Diagramm

Apple: Their Tablet Computer History

Corner Office … Sehr cooles Eckbüro. Für die Ecke im Garten.

Penguin Cat

Jetzt noch schnell die geänderten Nutzungsbedingungen abgelehnt, und die Sache ist erledigt.

[Und die Überschrift mit tumble-Bezug ist aus Talking Heads „Born under Punches (The Heat Goes on)“]

 

 

Design-Fehler bei Apple?

Ich habe eine Bluetooth-Apple-Tastaur (klein, ohne numerischen Tastenblock). Die nimmt genau 3 (in Worten: drei) AA-Batterien bzw. Akkus. Alles andere im Haushalt, was nach Batterien verlangt, nimmt zwei oder vier. Akkuladegeräte wollen zwei oder vier. (Sogar der Apple-Akkulader nimmt zwei. ) Nur die Tastatur sitzt (Vorsicht, wackelnde Redewendung) zwischen allen Stühlen. Was soll das?

Ich stehe jedesmal ratlos vor meinem Akkuvorrat und muss mich entscheiden, ein Quartett aufzubrechen. Jaja, ich habe Probleme …

 

Lesson Learned: Zeit sparen beim Time Capsule Restore

Letzte Woche hat sich herausgestellt, dass das Mac OS X Update 10.6.5 bei unserem MacBook WiFi unbrauchbar gemacht hat. Zwar zeigte das Icon in der Menüzeile durchgehend guten Empfang. Dennoch brach die Verbindung immer wieder ab. (Kann man sich z.B. mit dem Befehl Ping gut ansehen.)

Ich habe es in alter Windows-Manier mal mit einem kompletten Re-Install versucht, landete aber wieder beim gleichen Problem, nachdem ich auf 10.6.5 aktualisiert hatte. Es lag also nicht am Zustand der Installation, sondern ist vermutlich ein Fehler im 10.6.5.

Um mir die Neueinrichtung aller User und Software zu sparen, begann ich damit, das MacBook über WiFi vom Time Capsule-Backup wiederherzustellen. Das sollte 14 Stunden dauern (für rund 80 GB Daten). Da an dem Macbook dummerweise die Ethernet-Buchse defekt ist, ging es nur über WiFi, nicht übers Kabel. Zudem kann man die Time Capsule nicht mal eben schnell an den USB-Port hängen.

Aber eine andere externe Festplatte! Also flugs das Backup-File von der Capsule auf die externe Festplatte kopiert (flugs = 2 Stunden), externe Festplatte an das MacBook und das Restore von der Platte gemacht. War nach weiteren 2 Stunden erledigt. Das gleiche Verfahren ist wahrscheinlich auch für andere MacBooks interessant, die keinen Anschluss für ein Netzwerkkabel haben.

Hätte ich das vorausgesehen, hätte ich mir vielleicht auch einen USB-Ethernet-Adapter gekauft (10-30 Euro), damit hätte ich mir dann die Kopieraktion von Capsule auf Festplatte sparen können.

 

Macht den Weg frei, das iPad kommt!

Alle Linux-Distributions-Downloader, alle Musik- und DVD-Leecher
nehmen artig die Finger vom Internet, um die Berichterstattung von der
Vorstellung des Apple Tablets „iPad“ durchzulassen. Die
Technikgeschichte zittert vor Aufregung, den Dampfmaschinen in den
Museen dieses Planeten stehen vor Stolz über ihren Ururenkel die
Tränen in den Augen. Das iPad ist da. Was verschachere ich denn jetzt
auf ebay, damit ich mir das kaufen kann? Egal. Das iPad ist da. Und
wir waren dabei. Danke, mac-essentials!

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