Sting 0 : Bono 1

In der sonntaz steht ein Interview/Artikel, der die global-sozialen Ambitionen von Bono (U2) und Sting (Ex-Police) und deren Einfluss auf ihre Wahrnehmung in der Öffentlichkeit gegenüberstellt. Sting kommt dabei schlecht weg und erweckt den Eindruck, dass sein Karriereknick Anfang der 90er mit seinem Engagement für den Regenwald zusammenhängt. Bono sieht sich hingegen als Weltbotschafter mit Zugang zu den wichtigen Leuten.
Ist bei Wikileaks auch was von Bono gefunden worden?
Und warum wurde „elder“ Peter Gabriel nicht angehört? (Vermutlich hätte das Interview zu lange gedauert.)

 

Sting Symphonicities fragwürdig

Habe mir eben bei Amazon die Schnipsel von Stings neuem Album
Symphonicities angehört. Ich fürchte, wir werden keine Freunde. Zu
sagen, Peter Gabriel hätte etwas ganz ähnliches gemacht (mit seinem
Cover-Album „Scratch My Back“), geht am Kern des Ganzen vorbei. Peter
Gabriel hat sich selbst die Richtlinie gegeben „No Drums, no Guitars“
und sich damit gezwungen, die jeweilige musikalische Kernidee sauber
herauszuarbeiten und eine neue Orchester-Umsetzung dieser Idee zu
finden.
Sting scheint es sich (zu) einfach gemacht zu haben. Einige Songs
klingen, als ob das Orchester halt auch mal mitspielen darf. Er nimmt
bei den Songs nichts weg, er kleistert einfach das Orchester mit
drüber. Bin mal gespannt, ob das komplette Album meine Meinung noch
ändert.
Oh, wenn doch Peter Gabriel eine Cover-Version von „I Burn for You“
gemacht hätte, …

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