Leichte CMS und Blogsysteme

Habe die letzten Tage krankheitshalber im Bett verbracht und dabei ein paar sog. leichtgewichtige und schlanke CMS und Blog-Systeme angetastet.

Soll ich euch was sagen? Ich mache mit WordPress weiter.

Was die anderen leichter und schlanker sind, gleichen sie durch ruppige Installation und nur fast hübsche Themes und andere Niggeligkeiten bei der Benutzerführung wieder aus.

Also nehm ich lieber was bekanntes, gepflegtes, wo man an jeder Ecke Antworten auf seine Fragen findet.

 

Master of the Re-Release

Mr. Peter Gabriel just re-releases his [Still] Growing Up [Unwrapped] package in DVD and in whatever format came after the DVD.  That, after re-releasing his most recent three studio albums (that would span „So“ from 1986, „Us“ from 1992 and „Up“ from 2002) as „half-speed“ Vinyl. That, after re-releasing his first four studio albums as „half-speed“ mastered Vinyl.That, after re-releasing his hit album „So“ for its 25th anniversary, which was released after he re-released all his studio albums remastered on CD …

That’s a whole lot of re-selling material that every half-hard core fan already has thrice in his collection. Of course, fans like me dream of new material for Pete’s sake!

Track List of the Future

Peter long ago and since then repeatedly mentioned doing another album. (Yes, on the Growing Up tour he declared „Animal Nation“ to be from the next album.) Here’s a list of what came out in the meantime, and once you look at it, there’s enough good stuff for a proper release. But the master needs to tinker some more, I believe.

  • Sagrada (from „So“ era)
  • Animal Nation
  • White Ashes (with lyrics, originally from „Ovo“)
  • Wild (I’d guess „Ovo“ era, cousin to the „Tower that Ate People“)
  • Baby Man
  • Daddy Long Legs (showcased on „Back to Front Live“)
  • Why Don’t You Show Yourself (showcased on „Back to Front Live“)
  • I’m Amazing (though this track to me seems to be at least two songs mixed into one; needs a producer to clean up)
  • Love can Heal (presented at a „Rock Paper Scissors“ concert with Sting, a relative to „Mercy Street“ with some cello in it)

You see, there’s enough to fill an album. Seems Peter needs someone to prick him to finish all those songs and finally, well, you know, release 'em.

 

Typographie, von alt bis aktuell

Matthew Butterick, Practical Typography

Typographie ist, wenn der Text nicht nur Sinn macht, sondern auch schön anzusehen ist. Im WWW gibt es z.B. inzwischen viele HTML-/CSS-Frameworks, die nicht nur Features sammeln, sondern sich auch Gedanken über Lesbarkeit machen.
Ich weiß nicht mehr, wie ich darauf kam, aber vor einiger Zeit schon habe ich mich bei Matthew But­t­er­ick festgelesen. Der ist eigentlich Jurist, hat aber auch zwei, drei Fonts gezeichnet und ein Buch über Typografie geschrieben, das ich nur empfehlen kann.
Darin geht es recht praxisnah um die richtige Sorte Schriftarten für bestimmte Dokumente, wie eine WebSite aussehen kann, wenn man die eingefleischten Limitationen der Web-Anfänge aus dem Hirn wirft, und was es für Alternativen zu den hinlänglich bekannten Schriftarten Arial und Times New Roman gibt. Das sind aber nur ein paar Pointer; das ganze Buch lohnt sich!
(Die Lektüre hat mich dazu bewogen, das Template dieses Blogs mal wieder zu ändern.)

John Boardley, The First Roman Fonts

John Boardley schreibt auf ilovetypography darüber, wie die Drucker im 15. Jahrhundert ihre ersten beweglichen Lettern schnitten. Wie aus den klösterlichen Schriften mit kleinen Buchstaben und den aus alten lateinischen Inschriften bekannten Großbuchstaben zum ersten Mal ein harmonischen Zusammenspiel zu finden versucht wurde.
The First Roman Fonts möchte von seinem Umfang her ganz deutlich ein „richtiges Buch“ werden. Ich fand die Lektüre sehr faszinierend, auch weil unter anderem die wirtschaftlichen und auch familiären Verflechtungen der Drucker untereinander beleuchtet werden. Wer an solchen Themen Gefallen hat und die Muse dazu findet, wird sicherlich dem Text weitere Details abgewinnen.
Überhaupt ist I Love Typography eine Schatzkiste, die erneute Besuche rechtfertigt.

=> Als Randbemerkung und Kontrast zur Erfindung der ersten Schriftarten sei hier noch auf TYPESET IN THE FUTURE verwiesen. Ein Blog, in dem akribisch dokumentiert wird, wie die Schrift- und Kennzeichnungssysteme in naher bis ferner Zukunft ausgesehen gehaben gewerdet sein.1

Martin Z. Schröder, Druckerey

Bei Martin Z. Schröder, dem Drucker aus Berlin, finden sich ebenfalls interessante Beiträge zur Geschichte des Bleisatzes. Eher näher dran an der Jetzt-Zeit, durchaus mit Rückblicken auf die eigene Ausbildungszeit.
Die Beiträge wechseln zwischen Werbung für die eigenen Erzeugnisse (durch Einblicke in den Erstellungsprozess, nicht durch große Worte), Reportagen über das Schaffen von Kindern und Lehrlingen in seiner Werkstatt, bis hin zum Abhandlungen über typographische Feinheiten.
Aber auch „Unboxing“-Freunde kommen auf ihre Kosten.
Aus der jüngeren deutschen Geschichte finde ich auch seine Einblicke in die DDR seiner Jugend- und Ausbildungsjahre erhellend.


  1. conjunctivus fictionalis futurensem, Zeitform für fiktionale Zukünfte
    (Ach, gibt es auch nicht-fiktionales Sprechen über die Zukunft?) 
 

Logitech K380

Erster Eindruck

Die Logitech K380 fühlt sich sehr gut an und erinnert optisch an die Siemens-Tastaturen der 1980/90er Jahre. Robust, schwer, rutscht nicht.Die Tasten haben zwar nicht viel Hub, aber dafür einen genehmen Gegendruck.

Außerdem macht längere Texte schreiben am iPad mit Cursortasten und Tastenkürzeln einfach mehr Spaß als ohne. Die Return-Taste ist übrigens zweigeschossig, und die doofe CapsLock-Taste hat weiterhin ein ihrer Bedeutung für’s tägliche Schreiben unangemessenes Villen-Grundstück.

Die Tastatur hat eine leichte Keilform, so dass die Tastenreihen leicht ansteigen. Ganz okay für Tippen, während die Tastatur auf den Knien liegt, gut, wenn sie auf einem Tisch liegt.

Die Tastatur ist ein bisschen breiter als das 10 Zoll iPad, etwa vier Zentimeter breiter.

=> Volker Weber hat gerade Tastaturen speziell für das “kleine” iPad Pro getestet

Integration

Wichtigste Eigenschaft und Abgrenzung zu einer reinen iPad-Tastatur: Die K380 kann per Bluetooth mit drei Geräten gepaart werden. Per F1..F3-Taste wählt man dann, mit welchem Gerät man aktuell verbunden ist. Möglich ist also z.B.

  • F1 für’s iPad
  • F2 für’s iPhone
  • F3 für einen Smart-TV, oder wie bei mir für das Windows (Dienst-) Phone.

Sehr gut integriert sich die K380 ins iPad:

  • Lautstärke-Tasten in der obersten Tastenreihe funktionieren ebenso wie die
  • Transportsteuerung für das zuletzt wiedergegebene Medium.
  • Gut auch, dass es eine Home-Taste gibt. Danach muss man zwar auf das iPad tatschen, aber um schon mal den Wechsel einzuleiten …
  • Überrascht hat mich, dass das iPad einen Taskwechsler wie macOS hat, die Kombination Alt-Tab zaubert ihn zu Tage.
  • Alt-Shift-Links/Rechts wechselt die Tabs im Safari? Wow.

=> Logitech’s Support-Seite mit weiteren Shortcuts, z.B. einem “plattformübergreifenden” Cut&Paste über die fn-Taste.

Alles in allem eine preiswerte Anschaffung Tippen auf Reisen, wenn man einen Zoo aus Touch-Geräten dabei hat. Auch längere Texte werden mich auf diesem Keyboard nicht verzweifeln lassen.

 

„Calling all Stations“, revisited

Neulich mal in die Kiste mit den CDs geschaut und festgestellt, welche es (warum auch immer) nicht in die iTunes Bibliothek geschafft haben. Genesis‘ 1997er LP „Calling all Stations“ war darunter und ich habe sie nun doch noch gerippt.

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Das Album war damals eine ziemliche Enttäuschung:

  • Für die Fans von „Genesis mit Phil Collins“ war der neue Sänger, Ray Wilson, womöglich zu rockig.
  • Für die „Genesis mit Peter Gabriel“-Fans ist alles unterhalb jenseits des Originals ohnehin unzumutbar :)
  • Für die Erfolg gewohnte Band war es bestimmt unterdurchschnittlich. In Amerika verkaufte es so wenig, dass sie dort nicht mal auf Tour gingen.

Aber packe ich das Album heute nochmal aus, klingt es nicht so schlecht, vor allem wenn man es seinem direkten Vorgänger „We Can’t Dance“ gegenüberstellt. Es greift an manchen Stellen Themen früherer Alben wie „Invisible Touch“ oder „Genesis“ wieder auf.

  • „Calling All Stations“ ★★★ ist ein schönes GlamRock-Stück. Würde gut auf „Genesis“ zwischen „Mama“ und „Home by the Sea“ passen.
  • „Congo“ ★★★★★ habe ich von Anfang an gemocht. Das afrikanische Trommel-Prelude mit Harmonika (someone say „Schifferklavier“), der Refrain geht auch in Ordnung. Zwei Minuten vor Ende gleiten wir dann kurz in die Collins-Zone. Nochmal Refrain und dann in der Coda tobt Tony kurz übers Keyboard, die „Congo“-Chants kommen wieder durch, alles in allem sehr okay.
  • „Shipwrecked“ ★★ ist, behaupte ich, ein Tony Banks Tongemälde, das wir in der Art schon oft gehört haben, ich drücke einfach »
  • „Alien Afternoon“ ★★★ referenziert nicht nur vom Titel her die alten Zeiten, ist vielleicht eine Idee aus „Illegal Alien“-Tagen. Die etwas verbogene Tonleiter später finde ich in „Silver Rainbow“ wieder.
  • „Not About Us“ ★ ist auch so ein „uns fällt gerade nix ein“-Genesis-Song. „In Too Deep“ von „Invisible Touch“ als Stammbaum? »
  • „If That’s What You Need“ ★ hätte auf einer Mike & the Mechanics-Platte niemanden aufgeregt. »
  • „The Dividing Line“ ★★★★ Hier scheint mal wieder etwas Anspruch auf. Eine Mischung aus „Tonight Tonight Tonight“ und  „Domino“ von „Invisible Touch“, also nicht von schlechten Eltern.
  • „Uncertain Weather“ ★★ Teilweise pompös, teilweise sentimental. „Man on the Corner“ von „Abacab“ und „Say It’s Alright Joe“ von „And Then There Were Three“ mit einer Stelle (2:30min), an der Ray tatsächlich nach frühem Peter Gabriel klingt.
  • „Small Talk“ ★ Eine klassische Banks-Nummer, würde ich sagen. Ich hatte mal die LP „BankStatement“ von Tony, die klang so. »
  • „There Must be Some Other Way“ ★★ Fängt schon wieder „Mama“-esk an, breitet dann aber den Streicherteppich aus, wie „Tell Me Why“ von „We Can’t Dance“¹.
  • „One Man’s Fool“ ★★ eines der epischen Stücke wie „Driving the Last Spike“ („We Can’t Dance“) oder „Domino“ („Invisible Touch“).

Insgesamt für mich eine solide Leistung, zwar nicht auf Augenhöhe mit „Invisible Touch“, aber vor „We Can’t Dance“ muss es sich nicht verstecken. Wer das Album damals aufgegeben hat, mag ihm eine zweite Chance geben.

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¹) Überhaupt, „We Can’t Dance“. Hätte Genesis danach aufgehört, hätten sie ihre „Recording Artists“-Karriere mit dem Song „Fading Lights“ beendet. Das hätte rein vom Titel her schon Stil gehabt.

 

Fujitsu-Frust

Habe hier ein älteres Fujitsu Esprimo Mobile, eigentlich ganz gut ausgestattet, aber die Festplatte ist l-a-h-m. Spaßeshalber eine kleine SSD gekauft und einbauen wollen.

Deckel vom Festplattenfach abschrauben geht problemlos. Den Träger mit der lahmen Schnecken-Platte rausziehen ebenso. Dann aber: Festplatte und Träger (Caddy) sind von einem wahnsinnigen Industrieroboter festgezogen worden, oder von einem Arbeiter, der vorher Oberklasse-Limousinen hochgehoben hat, damit die Kollegen die Räder aufstecken konnten. Will sagen, nix dreht sich.

Da die olle Festplatte weder wichtige Daten noch Freunde hat, habe ich sie mit WD40 besprüht. Würde ich einer Platte mit wichtigen Daten nicht antun, aber hier war’s mir egal. Teilerfolg, zwei von vier Schrauben lassen sich lösen. Bei zweien schabe ich den Kreuzschlitz aus. Dann eben nicht.

Neuer Laufwerks-Caddy für das Modell kostet bei eBay € 10.–  plus Versand, so be it. Tipp für Bastler: Bevor die SSD bestellt wird, schauen, ob die olle Platte sich vom Caddy lösen lässt, ansonsten den gleich mitbestellen.

 

Streaming, wirtschaftlich?

Nachdem nun doch auch noch Apple einen Musik-Streaming-Dienst anbieten wird, muss ich mir Gedanken machen, ob ich meine Alte Sack™-Gewohnheit, Musik zu kaufen, zu Gunsten der unerschöpflichen Streaming-Angebote aufgebe.

Ja, ich kaufe seit später Jugend alle meine Musik. Am Anfang habe ich sogar Buch geführt, welche CD was gekostet hat. Peter Gabriel’s Greatest Hits-Sammlung „Shaking the Tree“ und Dire Straits‘ „Money for Nothing“ waren die ersten beiden selbstgekauften CDs. Damals kosteten Neuerscheinungen um die 30.– DM, ältere CDs gab es zwischen 12.– und 16.– Deutsche Mark. Und bei Zweitausendeins gab es sogar Bootlegs für wenig Geld.

Die Liste der CDs überschritt bald die DIN A4-Seite, und bei etwas über 1200.– DM habe ich lieber aufgehört, Buch zu führen. Will mir nicht vorstellen, wieviel Geld in den CDs steckt, die nun in einer großen Kiste im Keller lagern. Denn die Musik liegt in iTunes.

Streaming-Anbieter scheinen sich auf die 10.– € im Monat eingeschossen zu haben, und das entspricht in etwa einem Album bei iTunes oder Amazon oder oder oder. Sprich, wer mehr als ein Album (ja, ich klinge altmodisch) je Monat kauft, fährt mit Streaming natürlich günstiger. Die Besitzrechte an der physischen Kopie habe ich mit digitalen Downloads aufgegeben, auch die Angewohnheit, ein frisch geladenes Album erstmal auf CD zu brennen. Für den CD-Spieler im Haushalt und natürlich als Backup.

Jetzt also Streaming? Wahrscheinlich. Aber vielleicht auch noch das ein oder andere auf CD. Alte Gewohnheiten sterben langsam.

 

Parken in München

Vorletzte Woche war ich auf einem Training in München. Weil mir die Bahn schon seit Jahren auf die Nerven geht (auch ohne Streiks), bin ich mit dem Auto nach Downtown gefahren und dank Navi habe ich auch mein Hotel gefunden.
Dann wurde es allerdings abenteuerlich, denn in die Hotel-Tiefgarage geht’s einmal über den Hof und dann mit dem großen Lift nach unten. Und dann rückwärts (sozusagen zurück über den Hof) in die Parklücke.
Das Ausparken bei der Abreise habe ich dann dem freundlichen Personal des Astor überlassen :)
Das zweite lustige Parkhaus war bei der Goethe Straße ums Eck. Einfahrt ganz normal, wenn auch eng, dann runter und … wieder hoch. Man unterfährt erstmal die Häuserzeile, um dann in das oberirdische Parkhaus im Hinterhof zu kommen. Dort dann die nächste Überraschung: rote Ampel mit dem Hinweis „max. 3 Minuten, bitte Motor aus“. Nur eine Rampe, die abwechselnd für rauf und runter freigegeben wird. Rechtsrum ein (enges) Parkhaus rauffahren ist auch mal ein Erlebnis.

 

Windows 10

Ein paar Worte dazu, warum Microsoft Windows 10 durchaus Windows 10 nennen kann.  Windows hat bis Version 3.11 (for Workgroups) die interne Versionskennung draußen auf der Packung getragen. Bei Windows 95 war das das erste Mal anders. Intern trug es die Version 4.

Das aktuelle Windows (XP, Vista, 7, 8.1 und dann auch 10) setzen auf  Windows NT auf. Dieses Betriebssystem wird seit Ende der 1980er bei Microsoft entwickelt und wurde 1993 vorgestellt. Nicht etwa mit der Version 1.0, das galt und gilt als unschicklich, da dieser Nummer immer etwas unfertiges und fehlerbehaftetes anhängt. Sondern als Windows NT 3.1 – so wie das zu dem Zeitpunkt aktuelle DOS-basierte Windows.

Daraus kann man mit etwas gutem Willen folgende Tabelle ableiten: Mit Produkt-Name meine ich, was auf der Packung steht. Mit Release meine ich, die wievielte Verkaufsversion von Windows NT das ist. (Es gibt noch die interne Versionsnummer, die seit Windows XP auf 6.x steht, die soll hier aber keine Rolle spielen.)

Produkt-Name Release
Windows NT 3.x 3
Windows NT 4.x 4
Windows 2000 5
Windows XP 6
Windows Vista 7
Windows 7 8 (sic!)
Windows 8.x 9
Windows 10 10 qed!

Wikipedia hat ein paar Hinweise dazu, warum Microsoft bei NT mit der Version 3.1 gestartet ist.  Unter anderem, dass Microsoft für das Novell Network Protokoll IPX nur eine Lizenz für „Windows in Version 3.1“ hatte. Man kann sich Bill Gates vorstellen, wie er mit einem verschmitztem Grinsen die Entscheidung für „Windows NT 3.1“ trifft, nur um Novell zu ärgern.

Aus der Geschichte gibt es noch einen anderen Grund, warum Version 3 nicht unbedingt falsch ist. Als IBM und Microsoft noch zusammen OS/2 entwickelten, lief das „Windows NT“-Projekt unter dem Namen „NT OS/2“ bzw. „OS/2 3.0“ und sollte einen „new technology“ Kernel (32bit)  für das damals noch ziemlich 16bittige OS/2 liefern. Zumindest war das die Version, die man IBM erzählte :)

Das Unternehmen „new technology operating system“ hatte also von Anfang an die Version 3.x als Zielmarke. Insofern können wir „Windows 10“ als 10. Ausgabe von Windows NT ansehen. Solange wir uns darauf einigen können, beim Zählen mit 3 anzufangen.

 

Fotos statt schlafen

Heute morgen um kurz nach vier Uhr aufgewacht, nicht mehr schlafen können, Kamera samt Stativ gepackt und die aufgehende Sonne im Rücken Fotos gemacht. Viel brauchbares war’s nicht, Bäume und Sträucher fotogen ins Bild zu setzen, finde ich uneinfach und gelbes Morgenlicht macht das nicht besser. Tipps, gerne.