Warum Blogs funktionieren

Das schöne am Bloggen für mich war und ist, dass die Blog-Software mir den ganzen Verwaltungskram abnimmt, den ich früher hatte, wenn ich irgendwas neues auf meine WebSite stellen wollte. Der Text war schnell geschrieben, und irgendwann auch einigermaßen ansprechend layoutet. Dann gings los: Per FTP die neue Seite hoch, die aktuelle Index-Seite runter, Link auf die neue Seite eintragen, Index-Seite hochladen, evtl. noch weitere Seiten anpassen, evtl. eingebundene Bilder hochladen. Und dann: Probelesen, Tippfehler entdecken, Seite korrigieren, nochmal hochladen.

Heute tippe ich einfach meinen Text ein, klicke „Publish“, entdecke den Tippfehler, korrigiere ihn, nochmal „Publish“ und gut.

Elliotte Rusty Harold hat das Ganze nun auf den Punkt gebracht. Diesen Punkt:

User don’t have to pick their URLs.

Seine Argumente gehen in eine andere Richtung, beschäftigen sich hauptsächlich mit der Kategorisierung oder Hierarchisierung der eigenen Web-Erzeugnisse. Aber der Grundtenor ist auch hier die Entlastung vom Verwaltungskram. Don’t make me think!

Why Blogs Work

„Don’t Make Me Think“ ist der Titel eines bekannten Buchs über die Usability von WebSites für ihre Besucher. Hier angewandt auf die Usability der Werkzeuge für uns Content Creators. (Der interessierte Leser möge sich das Buch doch bitte über einen Amazon-Partner bestellen und damit einen Content Creator seiner Wahl unterstützen.)

blogr.de Testlauf

Ist „Beta“ das neue Qualitätsmerkmal? , fragte ich letztes Jahr in Anbetracht des blog.de-Logos. Beta scheint aber out zu sein, zu viel Reife, ja Langweile zu suggerieren, deswegen startet blogr.de/fr/at/com (amongst many) als, na was? alpha

Und da es noch keine Möglichkeit gibt, sich dort wieder abzumelden, gibt es inpc jetzt auch in der Geschmacksrichtung inpc.blogr.de. Wer immer auch das braucht.

Erster Eindruck von blogr.whathasyou: Sehr saubere Oberfläche, ein bißchen wenig Platz (rein layouttechnisch) für das mir am Bloggen wichtigste, den Text, auf der Hauptseite. Bilder direkt hochladen (oder per Mail schicken), sehr brauchbar.

Aber muss ich jetzt auch noch Videos basteln, um im Mediastream mitschwimmen zu können?

Egal, mal sehen, was sich hier für eine Community einfindet. Bei einem Durchstich gestern waren die meisten Seiten noch leer, d.h. mit den Standard-Bildern gefüllt. Aber das wird sich bestimmt bald ändern!

Rechte-Verwerter in bester Gesellschaft

heise online – Bundeskabinett beschließt Neuordnung des Medienrechts

Der Entwurf enthält in § 14 aber auch eine Klausel, wonach „auf Anordnung der zuständigen Stellen im Einzelfall Auskunft über Bestandsdaten“ wie Name, Anschrift oder persönliche Nutzerkennungen zu erteilen sind. Voraussetzung soll sein, dass dies „für Zwecke der Strafverfolgung, zur Erfüllung der gesetzlichen Aufgaben der Verfassungsschutzbehörden des Bundes und der Länder, des Bundesnachrichtendienstes oder des Militärischen Abschirmdienstes oder zur Durchsetzung der Rechte am geistigen Eigentum erforderlich ist.“

Muss es wirklich sein, das die Verfolgung von Bagatell-Vergehen wie der Kopie einer CD der Verfolgung richtiger Verbrecher gleichgestellt wird?

Und das, wo doch nach dieser Meldung das eigentliche Problem schon keines mehr ist:

heise online – US-Musikindustrie sieht illegales Filesharing „unter Kontrolle“

Die Lobbyvereinigung der US-Musikindustrie hat nach eigenen Angaben mit ihren Klagen gegen die Produzenten von P2P-Software und individuelle Tauschbörsennutzer das Problem massenhafter Urheberrechtsverletzungen im Internet in den Griff bekommen.

Mac Neustart Frenzy

Normalerweise macht der Mac solche dummen Dinge ja nicht:

Heute kam das Update für Quicktime, und das wollte einen Neustart. Habe ich nicht geklickt, sondern noch andere Dinge aktualisiert (Firefox, Thunderbird) und danach über den Apfel den Neustart ausgelöst. Was passiert?

Systemaktualisierung hat den Neustart abgebrochen – eben jenes Programm, das den Neustart als Erstes bestellt hat. Hihi!