Kategorie: medienkultur

  • Was man mit dem Handy verbietet

    Was man mit dem Handy verbietet

    Alle Jahre wieder diskutieren wir, ab welchem Alter unser Nachwuchs Smartphones haben darf und in welchen Situationen lieber nicht. Dieser Diskurs kreist regelmäßig um die toxischen sozialen Netzwerke, die Kanäle der Desinformation und Radikalisierung sind. Und das sind reale Gefahren. Aber den Kindern die Smartphones wegnehmen, ist eine drastische Maßnahme. Smartphones sind eigentlich das einzige Mediengerät, das junge Leute brauchen.

    Wie war das bei mir früher? Mit Freund*innnen verabreden ging über das grüne Festnetztelefon im Flur. Zur Kommunion bekam ich ein Kofferradio geschenkt. Yeah, ab jetzt läuft bei mir mein Sender! Die folgenden Jahre habe ich dann Geld gespart für Komponenten meines eigenen HiFi-Turms:

    • ein Kassettendeck (spielte zunächst über das Kofferradio)
    • einen Receiver (eine Kombination aus Verstärker und Radio, falls das nicht mehr geläufig ist
    • einen CD-Spieler
    • einen kleinen Fernseher (klein, aber Sony Trinitron 🙂
    • und schließlich einen Videorekorder

    Das macht unsere Jugend nicht mehr. Das Smartphone ersetzt all das spielend, mit Zugriff auf alle Musik, Filme, Serien, die jemals produziert wurden. Und kann noch viel mehr (Kamera, Video, Fitness-Tracker, …). Wer seinen Kindern das Smartphone wegnimmt, nimmt ihnen ihren HiFi-Turm, ihre kreativen Werkzeuge und ihre Kommunikationskanäle zu ihren Freunden weg.

  • Track Changes: A Literary History of Word Processing

    Track Changes: A Literary History of Word Processing

    Matthew Kirschenbaum stellt in dieser eher akademischen Abhandlung die Geschichte der Textverarbeitung in ihren formativen Jahren von den 1960ern bis in die 1980er dar. Er betrachtet die Auswirkungen der technischen Entwicklung von der Schreibmaschine zum Textprozessor auf ihre Anwender, und das sind eben nicht nur die einsam in ihrem Studierzimmer sitzenden Autoren, sondern auch die Sekretärinnen der Chefs und die persönlichen Assistent:innen der Schriftsteller. 

    Was bedeutet es, neben dem Zehnfinger-System sich nun in Monstrositäten wie MT/ST einzuarbeiten? MT/ST steht für eine der ersten Speicher-Schreibmaschinen, ein IBM-Hybrid aus Magnetic Tape und Selectric Typewriter. Ein Kapitel ist quasi der „Herstellung“ des Romans Bomber gewidmet, der Arbeitsgemeinschaft aus Autor Len Deighton und Schreibmaschinistin Ellenor Handley, die sich Think Tape statt TippEx erschließen musste, um Änderungen und Korrekturen an dem auf Magnetband gespeicherten Text vornehmen zu können.

    Nein, MT/ST hatte keinen Bildschirm, auf dem man den Text editieren konnte. Man startete an der MT/ST den Ausdruck des gespeicherten Dokuments bis zu der Stelle, an der man Änderungen vornehmen wollte, stoppte sie dort, korrigierte, ergänzte, und diese Ergänzungen schrieb die Maschine dann auf das Band zurück. Wobei eine MT/ST mit zwei Bandlaufwerken schon das konnte, was wir heute als Serienbrief-Funktion kennen: Lücken (bzw. Steuerzeichen) im Text von Band 1 durch einen Datensatz von Band 2 ergänzen.

    Was bedeutet es für die Kuratoren von Museen und Sammlungen, von einem Schriftsteller statt eines Stapels Notizbücher oder mehrerer Kartons mit Typeskripten und handschriftlichen Korrekturen nun einen PC oder einen Stapel Disketten in die Hand gedrückt zu bekommen? Wie rekonstruiert man die Entstehung eines Romans anhand einer Festplatte? Buddenbrooks-final-2-revised-endgueltige-fassung-final-3.docx, jemand?

    Wie jedes gutes Buch spannt auch dieses ein Spinnennetz an Verweisen auf:

    In die Pionier-Jahre der Personal Computer, die hier inzwischen legendären Systeme Apple ][ und den Osborne 1, der mit seiner kompakten Gestalt und im Preis enthaltener Software-Bibliothek ein überzeugendes Angebot für Erstkäufer war.

    Über die ersten Versuche interkontinentaler Co-Autorenschaft mittels Datenübertragung per Modem, über die Cut&Paste-Techniken, die William Gibson und Bruce Sterling für The Difference Engine anwandten.

    Über die künstlerischen Freiheiten, die Schriftsteller hinzugewonnen haben, indem sie nicht mehr nur Lieferanten von Rohtext sind, sondern selbst zum Schriftsetzer, Layouter werden oder gar ein eigenes Schriftsystem für ihr Werk entwerfen, wie Kamau Brathwaite.

    Aber daneben ist dieses Buch wertvoll als wissenschaftliche Dokumentation des status quo ante, bevor wir alles, was wir bisher erschufen, in den Fleischwolf Generative KI stopften und glaubten, uns ab jetzt unseren eigenen Roman aus zwei oder drei prompts generieren zu können.

    Legacy-Textverarbeitung

    Natürlich stürzt so ein Buch einen Teilzeit-Retroman(t)iker wie mich in ein rabbit hole, in dem sich die alten Textverarbeitungen verstecken gegenseitig Tee servieren. Meine erste war wohl StarWriter 7 für DOS, ein Urahn des heutigen LibreOffice. Dann StarOffice (über OpenOffice zu LibreOffice) auf OS/2. Dann eine Zeitlang gar nichts, weil alles zu Schreibende beruflicher Natur war und dort Microsoft Word gesetzt ist. Bis ich heute eigentlich reflexhaft zu iA Writer greife, wenn ich Buchstaben aneinanderreihen will. Auch / eben weil es der Feature-Flut der ausgewachsenen Office Suites ein Minimum an Funktion entgegensetzt, und damit Ablenkungen vermeiden hilft. 

    Verpasst habe ich, auf Grund meiner (hüstel) Jugend WordStar, dessen Geschichte ein für Software-Entwickler oder Product Owner interessantes Detail enthält: Nachdem es jahrelang keine Updates für Version 3.3 gab, weil der Hauptentwickler sich herausgezogen hatte und die Codebasis vermutlich am Ende der Wartbarkeit angekommen war, plus eine Neuentwicklung unter dem Namen WordStar 2000 gefloppt hatte, erschien als Version 4 … der WordStar-Clon NewStar. NewStar wiederum war Jahre vorher von frustrierten WordStar-Entwicklern gegründet worden und hatte eine komplett kompatible Neufassung von WordStar aufgelegt, die das Bedienkonzept und das Dateiformat beibehielt, aber die Fehler und Unzulänglichkeiten, die im Laufe der Jahre deutlich geworden waren, ausbesserte. Dieser Klon kehrte „nach Hause“ zurück und ermöglichte WordStar das Überleben bis Word und Windows aller Konkurrenz den Garaus machten.

    WordStar 7, die letzte für DOS erschienene Version, lässt sich heute in einer DOSBOX verwenden, zu finden hier: https://sfwriter.com/ws7.htm

    Von WordStar gab es vor zwei Jahren eine kurz gehypte Neuauflage namens WordTsar. Und was von WordStar bleiben wird, solange wir Texte über Tastaturen eingeben, sind die Tastenkürzel wie der legendäre Diamand und die Befehle zur Manipulation (Cut, Copy, Paste) von Textblöcken. Sehr schön und ausführlich erklärt in AN INTERFACE DESIGNED FOR TOUCH TYPISTS

    Und auch WordPerfect, das WordStar vom Thron stürzte, über dessen erste Jahre W E Pete Peterson aus erster Hand in Almost Perfect berichtet, habe ich verpasst. WordPerfect 5.1 für DOS war für eine Zeit der Gold-Standard.

    Es war Anfang der 1990er, als alle großen Software-Häuser (ja, damals gab es mehr als Microsoft) plötzlich merkten, dass Microsoft sich mit Office anschickte, ihnen breakfast, lunch and dinner wegzufuttern, auch eine Office Suite brauchten. WordPerfect und Borland schmissen ihre Produkte zusammen, was sich diverse Übernahmen später (Novell kaufte WordPerfect) dann bei Corel als WordPerfect Office wiederfand. Davon habe ich mir spaßeshalber die Version 7 von circa 1996 gekauft, um mir das mal endlich persönlich anzuschauen. Eine aktuelle Professional-Version kostet auf wordperfect.com rund 400 USD. Wäre mal interessant zu erfahren, wie viele Leute an

    Die dritte der damals entstandenen Office Suites, die Lotus SmartSuite hatte als Textverarbeitung AmiPro bzw. den Rewrite WordPro dabei, mit dem ich mich aber höchstens mal am Rande auseinandergesetzt habe. Die letzte Version der SmartSuite gibt es wohl auch zum freien Download in diesem Internet.

  • Neue Journalismus-Initiativen

    Neue Journalismus-Initiativen

    Kraut und RübenRiff-Reporter

    Zunächst muss ich mit einer Entschuldigung anfangen: Ich habe mein Kraut-Reporter-Abo gekündigt, und auch bei Riff bin ich nur drei Monate geblieben. Tut mir leid, ich habe einfach nicht die Zeit dafür, alles zu lesen. Meine Mastodon-Timeline spült mir inzwischen mindestens soviel interessante Dinge in die Leseliste wie Twitter damals. Und da wartet ja auch noch ein Stapel Bücher auf mich.

    Flaming Hydra

    FLAMING HYDRA is a new publication for people who like to read and write whatever we want, and to connect in an unmediated way, with no weirdo surveillance or profiteering—like the old internet used to be.

    Flaming Hydra: Welcome

    Hier machen sich Autoren auf, etwas wie den New Yorker auf Newsletter-Basis aufzuziehen. Das ganze ist per Crowd-Funding finanziert und verspricht einen short, absorbing, and fun newsletter every weekday.

    404 media

    Ein weiteres Journalisten-Kollektiv, das sich quasi von Vice’s Motherboard abgesetzt hat, ist 404media.co, mit dem Ziel Tech-Journalismus ohne den Overhead einer überbewerteten Firmenmutter zu machen, die ihr Geld lieber Enterprise-Software, Management-Reformen und Berater ausgibt, statt für .. Überraschung! .. Journalisten und ihre Recherche.

    We have spent the last decade learning how “content” turns into money, and we believe that good journalism can bring in enough revenue to pay the people who make it livable wages. We believe it is possible to create a sustainable, profitable media company simply by doing good work, making common-sense decisions about costs, and asking our readers to support us.

    Welcome to 404 Media

    Jezebel

    Jezebel war und ist wieder ein feministisches Magazin. Es hörte kurz auf zu existieren, als die bisherigen Verleger keine Käufer für das Magazin fanden. Einen Monat später was es aber wieder unter neuem Besitzer wieder online.

    When Roe v. Wade was overturned on June 24, 2022, I was on a bus traveling to Massachusetts for a wedding. It’d been almost two months since I was hired at Jezebel and, despite the fact that we’d been preparing for this possibility for weeks, I went on autopilot. I was scared, sad, and (most of all) really fucking angry. And my brain, for one split second, forgot that I worked for Jezebel and instead, it told my nervous system to do what I’d done so many times over the last 10+ years whenever the news got ridiculous, infuriating, or just plain heartbreaking—go to Jezebel.com.

    Hey. We’re Back.
  • Vintage Computing Fundsachen

    Vintage Computing Fundsachen

    Die Leute, die sich mit den Home Computern meiner1 ihrer Kindheit auseinandersetzen, füllt auf Mastodon (Kommt doch auch!) inzwischen einen guten2 Anteil meiner Timeline. In letzter Zeit:

    Old Vintage Computing Research

    Mit einem laaaangen Artikel über die Brother GeoBook Familie, ein Dreigestirn aus billigen PCs, angetrieben von einem AMD 386SX, betrieben mit Geoworks Ensemble. Einer Software-Suite, die es um 1990 versuchte, mit Windows aufzunehmen, indem sie deutlich weniger Resourcen-hungrig war, aber wir wissen alle, wie das ausging. Die Firma dahinter hat dann nach neuen Nischen gesucht und einige Lizenznehmer gefunden, unter anderem auch eine frühe Kooperation mit Palm, die später dann den PalmPilot herausbringen sollten, andere Geschichte). Und eben Brother.

    Claim to Fame war übrigens GEOS/64, das auf dem Commodore C=64 ein multi-tasking Betriebssystem samt Textversarbeitung, Adressverwaltung und zwei oder drei Applets mehr anbot. Mit frei skalierbaren Schriftarten (a la PostScript bzw. TrueType Jahre später), also WYSIWYG-Layout auf einer – im Vergleich zum Macintosh – spottbilligen Maschine.

    Ich habe erst angefangen, in den Archiven von Old Vintage zu stöbern, möchte aber jetzt schon behaupten, dass sich da für jeden Geschmack etwas findet. Zum Beispiel die Geschichte des Apple Network Servers der – of all things – mit AIX lief.

    Before Blender

    At the end of October 2017, after Blender Conference, I had a pleasure to visit Blender Animation Studio in Amsterdam and talk with Blender’s creator Ton Roosendaal about Blender’s earliest days. This chat took us all the way back to the Commodore Amiga, that in 1980s was the only affordable multimedia platform in existence. It was so early, that the term „multimedia“ had not been coined yet. There, on the Amiga, „Traces“ was born, a precursor to Blender. Although different in name, it was already very much in the spirit of its more famous younger brother.

    Blender’s prehistory – Traces on Commodore Amiga (1987-1991)

    Ein längeres Interview mit dem Erfinder von Blender, bzw. des Vorgängers namens Traces auf dem Commodore Amiga. Über die verwendete Programmiersprache:

    At first I coded a lot in Amiga Basic. But the speed was not that good. GFA Basic was much faster, it even had functions! And when they added the compiler it was really fast. Best was, that you could inline machine code in GFA basic. We coded a lot of small functions using assembly – but only small functions (square root, matrix mult, etc). The renderer is mostly plain Basic.

    Blender’s prehistory – Traces on Commodore Amiga (1987-1991)

    Ein neues Dach für Colossus

    Bletchley Park, die britische Militärbasis, auf der Alan Turing mit seinem Team an der Entschlüsselung der deutschen Krypto-Maschine Enigma arbeitete, braucht ein neues Dach über dem Kopf. Ich kapiere nicht, wie ein historisch so relevanter Ort niemanden findet, der die benötigten 150.000 britischen Pfund lockermacht. Ich habe schon ein bisschen was gespendet und dafür ein paar nette Kühlschrank-Magnete bekommen.

    Bubble Blog: A Web 2.0 Memoir

    A couple of years later, in April 2003, I started a blog and called it Read/Write Web. Initially it was an outlet for me to explore the cutting edge of internet technology; things I didn’t need to know to do my job, but I wanted to know because I was curious where web technology was headed. I didn’t realize it at the time, but people in Silicon Valley were also curious about this, since it was the depths of the post-Dot Com winter.

    001. Introduction to Bubble Blog

    Richard Macmanus schreibt über die Web 2.0-Jahre, die er als Autor der Website Read/WriteWeb als Tech-Autor begleitet hat. Er selbst hatte sein Berufsleben bei Ericsson begonnen als Web Manager, startete dann RWW noch von Neuseeland aus, bevor 2005 nach Kalifornien zog, um näher an der Szene zu sein, über die er berichtete. Definitiv eine Publikation, der ich öfter einen Besuch abstatten werde.

    Nerdwelten Podcast

    Ich würde ja gerne Podcasts mehr lieben, aber ich wenn ich Freizeit habe, lese ich lieber, und wenn ich arbeite, habe ich nicht genug Bandbreite nebenher einen Podcast zu hören. Aber wenn … würde ich in den Nerdwelten Podcast einsteigen, auch weil er einige Spiele behandelt, die ich damals® gespielt habe:

    1. Bin ein PC-Kind, Highscreen 286er Desktop mit 1 MB RAM und Geoworks Ensemble. ↩︎
    2. „Gut“ im Sinne von entspannter Ablenkung von den schlimmen Nachrichten, den idiotischen Crypto- und AI-Dramen, … ↩︎
  • Whole Earth, wholesale

    Whole Earth, wholesale

    Einen libertären Grundpfeiler der kalifornischen / amerikanischen Hackerkultur hat sicher Stewart Brand mit seinem Whole Earth Catalog eingeschlagen. Angefangen als Sammlung nützlicher Dinge, entstanden über die Jahre mehrere Inkarnationen. Zu den Autoren zählte auch Kevin Kelly, der dann mit der Wired auch so eine Art Whole Earth-Magazin mit aus der Taufe gehoben hat.

    Nun hat das völlig unterschätzte Internet Archive die komplette Reihe digitalisiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. The Lasting Whole Earth Catalog bietet quasi eine kuratorische Einordnung, die Sammlung selbst ist unter The Whole Earth Index verfügbar.

    Zu Stewart Brand wartet auch noch ein Buch auf’s gelesen werden, Whole Earth: The Many Lives of Stewart Brand

  • Community Memory und Marin Computer Center

    Community Memory und Marin Computer Center

    When viewing Community Memory through a contemporary lens, the technological precedents it contributed to are obvious. Community Memory was a pre-Web social network, the proto-Craigslist of the 1970s and 1980s.

    COMMUNITY MEMORY: PRECEDENTS IN SOCIAL MEDIA AND MOVEMENTS

    Probieren wir das einfach mal aus: Wir packen eines dieser neumodischen Computer-Dingens in einen Plattenladen neben die Pinnwand, auf der die Leute bisher ihre „Bassiste gesucht“-Anzeigen festgepinnt haben, und schauen, was passiert. So oder so ähnlich begann das Community Memory in Berkeley, California. Mit dabei Lee Felsenstein, der danach Serien-Mitgründer von Processor Technologies und Osborne Computers war.

    The primary aim of the Community Memory Project was to provide people with access to a computer, in order to use it for exchanging information within their own community. The group did this through the creation of what they called “terminals”—essentially, a publicly accessible computer that could be used as an electronic bulletin board. For many people who encountered the initial terminals, it was their first experience with a computer, and they made use of them in ways that Felsenstein and his collaborators didn’t expect.

    On Community Memory

    Marin Computer Center

    And even back then, when there were relatively few choices, picking “the right system” was a problem. David spent six months collecting brochures on every one manufactured within a 25,000-mile radius, and when it finally came down to the ultimate decision, we purchased ten Processor Technology Sol-20s. Why? Because they were blue.

    You Want to Open a What?

    Ein zweites Projekt, wenige Jahre später, setzte gleich auf den von Felsenstein mitentwickelten Sol-20-Computern auf. Ein Ehepaar machte es sich zur Aufgabe, den Leuten in ihrer Umgebung Computer zugänglich zu machen. Natürlich gab es da Menschen, die die falschen Prioritäten setzten (oder eben zu hohe Anforderungen an die superschnellen Computer hatten):

    Then there were the customers who asked, “How long will it take for this game to load?” “Somewhere between four and five minutes,” we’d reply. Using one of those new digital watches, they’d stop the recorder when 4 minutes and 30.0 seconds had elapsed and then demand to know why the game didn’t work.

    You Want to Open a What?

    Von Annie Fox (der Gründerin) gibt es einen tollen Beitrag von 1978 in der People’s Computer, bei dem auch der Rest der Zeitschrift viele kleine Einsichten in die Welt liefert, die damals noch nicht so recht wußte, was sie mit „diesen Computern“ machen sollte.

  • 100 Tabs offen

    100 Tabs offen

    Nein, ich werde nicht alle 100 davon hier abkippen …

    Unshelved

    Ein WebComic über den Arbeitsalltag in einer öffentlichen Bibliothek.

    Content Warning: Transfeindlichkeit

    Hogwarts Legacy in Wired

    Ich war ja schon zu alt, um Harry POtter in meinen (hohoho) formativen Jahren zu lesen. Den Wandel von Literatur-Sensation zu Transhasserin habe ich allerdings wohl mitbekommen. Diese Review des neuen im Potter-versum angesiedelten Spiels … hat mich berührt.

    Every homophobic or transphobic thing queer kids hear growing up becomes a voice that follows them for a long time. We hear relatives, friends, and parents say awful things about us and to us. For a lot of us, we fight those voices every day. When one of those voices comes from the author who taught you about accepting yourself, a person you thought truly saw you and kids like you, it hurts in a way I honestly hope she never understands. I wouldn’t wish it on anyone.

    Review: There Is No Magic in Hogwarts Legacy

    Shift Happens: Ein Buch über Tastaturen

    Da, im Internet der Enthusiasten, lebt ein Mensch mit dem Traum, den Typewriters und Keyboards von der Schreibmaschine über die Terminals bis hin zu den diversen Home und Personal Computern ein Buch zu widmen. Und setzt einen Kickstarter auf … und die Leute kommen und klicken ihm das Buch aus der Hand. Ja, ich auch, schließlich ist ja bald wieder Weihnachten …

    Keyboards fascinated me for years. But it occurred to me that a good, comprehensive, and human story of keyboards – starting with typewriters and ending with modern computers and phones – has never been written. How did we get from then to now? What were the steps along the way? And how on earth does QWERTY still look the same now as it did 150 years ago?

    Shift Happens: A book about keyboards

    Wenn dir dein eigenes Kind fremd ist

    … ist der Titel eines Buchs von Dr. Oliver Dierssen, in dem er Erziehungstipps für alle Eltern, nicht nur für entfremdete, zusammengestellt hat. Ist bestimmt nicht der erste Ratgeber seiner Art, aber immerhin ist der Autor Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, also nicht nur zufällig mit dem Thema in Berührung gekommen. Im Interview mit daddylicious führt er einige Tipps an:

    Wie kann ich meinem Teenie Hilfe bei sozialen Krisen anbieten?
    Jugendliche sind oft sehr gut darin, Probleme selbst zu lösen. Diese Fähigkeiten sollten wir Eltern nutzen. Ich kann fragen: „Schaffst du das Problem allein zu lösen, oder soll ich helfen?“ Wichtig ist auch, eine Grenze zu setzen: „Wer hilft dir mit deinem Problem, wenn du es selbst nicht schaffst? Kann ich mich darauf verlassen, dass du dich dort meldest?“ Jugendlichen reagieren oft sehr positiv darauf, wenn man ihnen vertraut.

    Interview mit Dr. Oliver Dierssen – Wenn dir dein eigenes Kind fremd ist

    Datenschutzfreundliche Dienste

    Klaudia Zotzmann-Koch hat eine umfassende Liste von Diensten zusammengestellt, die für die meisten Belange eine datenschutz-freundliche Alternative darstellen. Denn: Datenschutz schützt nicht Daten, sondern Menschen 🙂

  • CodeMasters, Sumeria und Disketten

    CodeMasters, Sumeria und Disketten

    Tabs of Yesteryear, Computer Games, retro edition

    The Darlings of CodeMasters

    Eine BBC-Dokumentation über die jungen Gründer der britischen Spielefirma CodeMasters. Tolle Typen, coole Autos …

    It’s a Living: The Darlings of Codemasters (YouTube)

    THE SUMERIAN GAME

    Ein toller Beitrag über die wahrscheinlich erste Wirtschaftssimulation auf einem Computer und gleichzeitig das erste Multimedia-Simulationsspiel, Jahrzehnte (1964) vor SimCity und Civilization: The Sumerian Game, in dem die Spieler die Rolle des Herrschers einnehmen, der mit seinem Berater die Verteilung der Ressourcen an die hungrigen Massen regelt und gleichzeitig darauf achtet, dass genügend Getreide im Vorrat und für die Aussaat im nächsten Jahr übrigbleibt.

    Mit einer Multimedia-Einführung aus Dias mit Texten vom Band. Und natürlich noch nicht am Bildschirm, sondern am Terminal (Teletype, Buchstaben auf Papier).

    Plus die faszinierende Recherche, wie Portierungen und Nachahmungen des Programms auf die unterschiedlichen Computer-Plattformen der grauen Vorzeit gekommen sind. Ende der 1970er Jahre erschien dann die erste Portierung auf das Microsoft BASIC der HomeComputer-Ära.

    Die Autorin “Critical Kate” Willært schreibt über sich, dass sie an dem Tag geboren wurde, an dem das Nintento Entertainment System (NES) in Japan in den Verkauf kam. Unter diesem Stern stehen ihre Recherchen in die Tiefen der Computer-Spiele-Geschichte. Ich habe sie gleich mal patreon-iert. Wer zufällig Metroid oder Castlevania für tolle Spiele hält, wird bei ihr auf jeden Fall fündig.

    Ein Königreich für eine Diskette

    Noch kann man Disketten, zumindest die zuletzt gebräuchlichen dreieinhalb Zoll (3,5″) -Sorte noch kaufen, wenn auch zu deutlich höheren Preisen als ich sie von „damals“ noch im Kopf habe. (Aber andererseits, versucht mal einen Farbnegativ-Film zu kaufen, ohne eine Hypothek auf die Hundehütte aufnehmen zu müssen…)

    So war das früher: Software kam in einer Box auf Disketten mit einem gedruckten Handbuch

    Hergestellt werden sie wohl nicht mehr, zumindest nicht mehr in rauen Mengen. Die Fertigungsmaschinen, die noch laufen, lässt man laufen, bis sie auseinanderfallen. Dabei gibt es noch einzelne kritische/medizinische Anwendungen, die auf eine stetige Versorgung mit frischen Disketten angewiesen sind.

    Es gibt jemanden, der sich darum kümmert, diese Versorgung aufrechtzuerhalten:

    We Spoke With the Last Person Standing in the Floppy Disk Business

    Eigentlich hat er was ganz anderes gelernt, irgendwann war er dann bei einer Software-Firma, kümmerte sich dort um das Duplizieren der Software für die Auslieferung per Post (Download gab’s damals nicht), und als das dann wegfiel, hat er sich eben hauptberuflich auf den An- und Verkauf von Disketten spezialisiert.

    Inzwischen gibt es sogar einen Markt für Gebraucht-Disketten. Und eine Quelle für Neuware sind immer wieder Lagerfunde, also wenn im hintersten Eck einer Lagerhalle mal ausgefegt wird und dabei eine Palette Disketten gefunden wird. New old stock!

  • Social Networks, wie es begann (nicht mit Zuck!)

    Social Networks, wie es begann (nicht mit Zuck!)

    Ein mir bisher unbekanntes Format names Hidden Heroes mit einem Porträt der Forscherin Pattie Maes, die mit Social Collaborative Filtering die Basis-Technik für alle Arten von Empfehlungsdiensten („wer dies mag, mag auch das“) gelegt hat. 1994.

    HOMR was one of a number of related projects that emerged in the early-to-mid-90s out of the MIT lab of the Belgian-born computer scientist Pattie Maes, projects that eventually culminated in a company that Maes co-founded, called Firefly. HOMR pulled off a trick that was genuinely unprecedented at the time: it could make surprisingly sophisticated recommendations of music that you might like. It seemed to be capable of learning something about you as an individual. Unlike just about everything else on the Web back then, HOMR’s pages were not one-size-fits all. They suggested, perhaps for the first time, that this medium was capable of conveying personalized information.

    INTELLIGENT AGENT. HOW PATTIE MAES ALMOST INVENTED SOCIAL MEDIA

    Ich glaube, da ist noch einiges Material für die Weihnachtsfeiertage oder andere Lesestunden:

    A MACHINE FOR THINKING: HOW DOUGLAS ENGELBART PREDICTED THE FUTURE OF COMPUTING

    THE CRYPTO WARS: HOW PHILIP ZIMMERMANN FOUGHT FOR OUR RIGHT TO PRIVACY

  • Spiele spielen

    Spiele spielen

    … eine große Rolle im Leben vieler Menschen, sei es zum Austoben bestimmter Persönlichkeitsaspekte, die wir in real life lieber nicht rauslassen, sei es zum Entspannen, Basteln, Bauen, Stadtplanen, Welt erobern. Mensch braucht Spiele und damit auch andere Menschen, die Spiele (im engeren Sinne hier: Computerspiele) herstellen.

    Handgemalt

    Da ich ja bekennender Cozy Grove-Spieler bin, ist mir dieser Artikel über den Weg gelaufen, über die „handgemalte“ Ästhetik von Computerspielen: 10 developers on what makes their games ‘hand-drawn’

    One of our main goals was to make a game that looks like a beautiful sketchbook that gets colored by watercolor washes as the world and its characters evolve.

    Cozy Grove lead artist Noemí Gómez

    Die in dem Artikel versammelten Spiele nehme ich als Tipp, sie mir mal näher anzusehen.

    100 Frauen

    Ein Buch, das 100 Frauen in der Computerspiele-Industrie portraitiert: 100 WOMEN IN GAMING als kostenloser Download (PDF), wobei ich nach ein bisschen schmökern das schon gerne als „richtiges“ Buch hätte. Neben den Portraits gibt es eine Zeitleiste mit den wichtigsten Spielen/Entwicklungen und viele „A Day in the Life of …“ Einblicke in den Arbeitsalltag von Spieleentwicklerinnen, Storyschreiberinnnen, Leveldesignerinnen …

    (c) https://crystald.com/100-women-in-gaming/

    Kopier mein nicht!

    Und weil es gerade so schön zu Spielen passt: Nervige Kopierschutzmaßnahmen im Lauf der Zeit Eine Geschichte des ewigen Kampfes zwischen Spiele-Herstellern und Raubkopierern.

    Das Hase-und-Igel-Spiel zwischen Softwareherstellern und Raubkopierern hatte begonnen. Erstere entwickelten immer ausgefeiltere Laderoutinen und Schutzmechanismen, letztere konterten mit speziellen Kopierprogrammen, die geschützte Programme einlesen und dann ungeschützt auf eine Leerkassette ausgeben können.

    Nervige Kopierschutzmaßnahmen im Lauf der Zeit

  • Max Headroom: Oral History

    Wat hab‘ ick in den 80ern und 90ern nich für Mist im damals jungen Kabelfernsehen geguckt. Aber dann rennste eines Tages in Max Headroom (Sat.1, später am Abend?) und denkst dir: Das, genau DAS!!1!!11! Mehr davon!

    Gab davon aber leider (nach heute gängiger Zählweise) nur eine halbe Staffel. Die gibt es inzwischen auf DVD und dann gibt es noch eine Oral History der Erfinder:innen, Schreiber:innen und Produzenten.

    Hach!

  • „Wenigstens das Ohr-Ding war richtig gut.“

    Zeit für einen Ritt durch’s Netz zum gestrigen Popstars-Finale. Der Titel dieses Beitrags ist von Dramaking Olly, der sich das ganze nur angesehen hat, weil er von Missy (vermutlich Dame seines Herzens) die Sendung durch hinterm Ohr gekrault wurde.

    Über die endgültige Zusammensetzung der Band kann noch einige Zeit trefflich gestritten werden, schließlich hatte von den letzten Sechs jede genug Talent für eine Girl-Group.

    Einschub: Warum heißt es (diesmal?) eigentlich „Popstars-Band„? Das ist eine Girl-Group! Band ist, wenn noch Menschen mit Instrumenten um die/den Sänger/in herumstehen.

    Während also die Leistung der Kandidatinnen außer Frage steht, muss sich Pro 7 fragen lassen, welcher Teufel (oder finanzielle Notlage) sie geritten hat, Oli „P“ Petszokat zum Entertainer zu ernennen (siehe folgendes Zitat) und mit der Moderation des Finales zu beauftragen.

    Bereits am 23. November 2006 moderiert der 28-Jährige, den ProSieben in einer Pressemitteilung gleich zum „Entertainer“ berfördert, die Entscheidung bei «Popstars». […] Ein wenig Moderations-Erfahrung bringt Petszokat jedoch bereits mit: Bis vor wenigen Monaten moderierte er die tägliche Gameshow «5 gegen 5» bei RTL II. Zuvor präsentierte er gemeinsam mit Jochen Bendel die «Big Brother»-Show. 

    Quotenmeter

    Netter Tippfehler bei Quotenmeter: “zum „Entertainer“ berfördert”, wobei es sich wahrscheinlich um eine Kreuzung aus “befördert” und “überfordert” handelt.

    Das Popstars-Finale hatte das Zeug zur großen Abendshow und hat Pro 7 ordentlich Einschaltquote gebracht:

    Das Finale der Castingshow erreichte ab 20:15 Uhr im Durchschnitt nämlich 3,80 Millionen junge Menschen, ein Marktanteil von 29,9 Prozent wurde gemessen.

    Quotenmeter

    Eine solche sichere Bank einem Moderator zu überlassen, zu dem mir nur Vokabeln einfallen, die mit „un-“ anfangen (Kostprobe: unprofessional, uncharmant, unwitzig, unvorbereitet, uninteressiert), zeugt entweder von Mut oder von einer „Ist doch egal, die schauen das sowieso an, da können wir irgendwen als Moderator nehmen“-Haltung. Wie Herr Petszokat Familie und Freunde der Mädchen von der Bühne gescheucht hat, wird es hoffentlich in die Top 10 der peinlichsten Fernsehmomente des Jahres schaffen. Dass er die Leute nicht gleich vom Bühnenrand gestoßen hat, war ein reines Wunder.

    Vor allem mitzuerleben, wie sich Olli P. entlarvte, es nicht mal bei einem Moderator-Casting in die zweite Runde zu schaffen.

    Too POSH to PUSH: Mondeo

    …(und wer auf die dusslige Idee gekommen ist, Oli P. als Moderator für diese 3-Stunden-Sendung anzusetzen, bleibt ein Rätsel) …

    Ritters Sport

    Und Oli P. ist ein [beep]. Sagt der „Ihr werdet später sicherlich sowieso noch feiern, bei einem Glas Milch oder – Wildschweinschorle.“ Und das zu ca. 7 Muslimen, die auf der Bühne stehen, um Senna zu gratulieren. Hahaha, was für ein [beep].

    juls im mezzanine

    Und ich hatte gehofft, ich hätte mich verhört!

    Wer hat Oli P. eingeredet, dass er ein Moderator ist? Eine unsäglichere Moderation habe ich seit den ersten beiden DSDS-Staffeln nicht mehr gehört!

    finyard: Monrose – The next best superstar

    finyard weist auch auf die fragwürdige Auswahl einer der „Hymnen“ hin, der Musik-Einspieler für „Mädchen kommt eine Runde weiter“ oder „Armes Mädchen muss nach Hause gehen“:

    Haben sich die Popstars-Macher auch nur einmal den Text von „Next Best Superstar“ von Melanie C. angehört, den sie bei der Verkündung der Siegerin des Zuschauervotings als Sieges-Hymne eingespielt haben? Wahrscheinlich nicht, denn sonst wüssten sie, dass sich Melanie C. in diesem Song ausgesprochen kritisch mit Formaten wie „Popstars“ auseinandersetzt – und dabei kein positives Fazit zieht.

    finyard: Monrose – The next best superstar

    Vielleicht war ja der gleiche Mensch für Musik- und Moderatoren-Auswahl zuständig?

    Genug zum Moderatoren-Desaster. Nach dem „Germany’s Next Top Model“ und vor dem nächsten „Popstars“ führt Pro 7 einfach noch ein Moderatoren-Casting durch und der Sieger darf, statt auf die Vogue, das nächste Popstars-Finale moderieren. „Germany’s next Hans-Joachim Kulenkampff“ möchte ich als Titelvorschlag hiermit einreichen. 

    Für die jüngeren unter den Lesern, Hans-Joachim Kulenkampff war einer besten (wenn nicht gar der beste der) deutschen Fernsehmoderatoren.

    Und zum Schluss noch Verschwörungstheorie: Nachdem letzten Freitag schon die erste Single von Monrose bei Amazon aufgetaucht war, auf deren Cover Bahar, Kati und Mandy auszumachen waren (nachzulesen unter anderem bei der Netzeitung), witterten einige Schmu und Betrug. Unterstellt man einmal, dass diese Konstellation tatsächlich vorher festgelegt wurde, war der Plan nun aufgeflogen. Um die Glaubwürdigkeit zu wahren, durfte es gestern Abend auf keinen Fall zu der vorab veröffentlichten Konstellation kommen.

    Man kann also ohne weiteres der Meinung sein, dass Senna kurzfristig Kati ersetzte. Senna wäre dann als Erste nominiert worden, um sie als über jeden Zweifel erhabene Favoritin darzustellen. In der zweiten Runde wäre dann Kati geopfert worden. Und wenn Produzent Dieter Falk nicht ein exzellenter Schauspieler ist, war es zumindest für ihn tatsächlich ein Opfer. In der dritten Runde konnte man sich darauf verlassen, dass Mandy in der Zuschauergunst die farblosere Romina schlagen würde. Interessanterweise habe ich keine Prozentzahlen vom Ausgang des Televotings für Mandy oder Romina gehört.

    Bleibt nur noch, den drei Siegerinnen viel Erfolg zu wünschen. Nach den ganzen nervenaufreibenden Jury-Spielchen („Du bist raus, vielleicht, aber, doch nicht, oder?“), dürfte die Promotiontour für Single und Album ein Zuckerschlecken werden.

    Bei iTunes habe ich neulich in eine Live-Aufnahme von den Sugababes gehört, und: Mädels!, so gut wie die singt ihr allemal!