Sonos Group Therapy

As a proud owner of a Sonos zoo of five Play:1 I was somewhat disappointed that grouping the Play:1s upstairs didn’t work most of the time. We have one Sonos in the office, one in the sleeping room and one in the bathroom. We live in an expensive area, so our house is rather small and the rooms within are not to be thought of as wings of a palace.

Groups would work between the stereo pair in the living room downstairs and the bathroom and office speakers upstairs in every combination. Trouble always started when I added the sleeping room one to the mix. It wouldn’t play the music. But it would stop the whole group if I pressed the play button.

Additionally I noticed a certain sluggishness when operating the apps. It seemed to wait for something, sometimes. Hm.

Un-/Plugging all of the Sonos‘ at once didn’t help either. Swapping the sleeping room speaker with that of the bath room just transferred the odd behavior to the former bathroom occupant. So clearly, something was wrong in the network.

Now, we run a Fritz!Box and a Fritz Repeater. Looking at the list of connected devices I saw all of the Sonos‘ in the router’s list but only four of five on the repeater’s list. There seems to be the problem: I think the Sonos routing protocol wasn’t forwarded (or rather „backwarded“) to the router. The four Play:1s connected to the repeater could reach each other, but the one connected directly to the router was left out of essential parts of the conversation regarding grouping and un-grouping and what to play in the group.

All Sonos so far use the 2,4GHz WiFi network, so my fix was to disable the 2,4GHz network on the repeater. Now all Play:1s have to meet at the router. And lo and behold, grouping and ungrouping now works within a second, the „let me think“-cursor in the app is gone, too.

Support Your Artists

Die immer noch weitgehend ungeklärte Frage, die viele Anbieter von content (im Gegensatz zu Waren und Dienstleistungen) umtreibt, ist die langfristige Finanzierung ihres Lebensunterhalts.

Wer seine Besucher nicht komplett an die Werbemafia verraten verkaufen will, kann entweder zurückhaltende Werbung selbst verkaufen, wie das z.B. Daring Fireball und Kottke machen, sich einen Hauptsponsor suchen, wie das Thom Hogan mit B&H Photo macht. Oder er bittet seine Leser um regelmäßige Spenden, was dann auf eine Art Abonnement hinausläuft.

Dafür kann man unter anderem Paypal einsetzen, das auch wiederkehrende Spenden vorsieht. Oder man nutzt einen Mäzen-Dienst wie Patreon. Der erlaubt es den Geförderten ihren Förderern – abgestuft nach der Höhe der Zuwendung – zusätzliche Dienste anzubieten: Sneak Peaks, Q&As oder bei Comics zusätzliche Skizzen oder Nebengeschichten.

Ich fördere auf diesem Weg zwei Webcomics und mein Lieblings-Photo-Blog: The Online Photographer.
Die beiden Webcomics sind paranatural.org und sinfest.net. Sinfest ist recht neu bei Patreon und die Förderung hat dort schon Wirkung gezeigt: Wenn man auf dem Smartphone oder Tablet bei sinfest.net unterwegs war, kam meistens eines dieser wirklich nervigen ausweglosen Pop-Over „Sie haben ein iPhone gewonnen“ oder eine siebenfache Umleitung auf eine obskure Website. Seit sinfest.net bei Patreon ist, kann man es auch auf mobilen Geräten lesen.

Alle drei Angebote erhalten aktuell je fünf Dollar im Monat von mir. Ist das viel? Kommt darauf an ;) Wenn alle Leser fünf Dollar Spenden würden, hätten wir drei neue Millionäre. Davon sind die drei content creators aber noch deutlich entfernt. Dazu kommt, dass auch die Plattform ihren Obolus abzieht. Ärgerlicherweise fällt sogar Umsatzsteuer an.

Wir Leser und Nutzer müssen uns irgendwann darauf zurückbesinnen, dass alle Dinge etwas kosten. Es gilt der weise Satz: Wenn Du nicht zahlst, bist Du nicht der Kunde, sondern die Ware.

Ich habe es ja schon mal geschrieben, dass auch mein Mail-Postfach ein bezahltes ist, genauso wie ich eine tageszeitung und eine Wochenzeitung unterstütze, alle meine Musik bezahle und ein paar Euro im Monat für Smartphone Apps ausgebe. Mir ist es lieber, die Menschen direkt zu entlohnen als mich ständig von Werbung nerven zu lassen.

Eine Monetarisierung findet nicht statt

Dieses Blog ist meine Privatangelegenheit. Sein Betrieb kostet fünf Euro im Monat (bei Uberspace) und ein bisschen Enthusiasmus (aus Eigenproduktion). Es muss kein Geld verdienen und ich verzichte daher auf die Teilnahme an Affiliate-Programmen. Links zu Amazon oder anderen Händlern dienen nur dazu, besprochene Produkte aufzufinden, ich erhalte dafür keine Provision.

Ich empfehle stattdessen, Käufe bei Amazon über die Adresse smile.amazon.de einzuleiten und dort eine gemeinnützig Vereinigung Ihrer Wahl zu unterstützen.

Alle Daten, die beim Betrieb einer Website unvermeidlich anfallen, wie Log-Dateien des Webservers und der einzelnen Anwendungen, werden zu technischen Analysen im Fehlerfall genutzt. Es findet keine Auswertung und kein Verkauf zu kommerziellen Zwecken statt.

In diesem Blog ist das WordPress-Plugin Jetpack aktiv, das eine Statistik über die Besucher erstellt. Wo möglich, sind alle weitergehenden Auswertungen abgeschaltet, aber siehe dazu die Datenschutzerklärung.

Gut ausgebaute Schriftfamilien, umsonst bis billig

Gute Schriftarten sind teuer, wenn man sie bei Herstellern wie Linotype oder Monotype (z.B. Fontshop) oder Adobe kauft. Aber Unternehmen wie IBM und Institutionen wie das CooperHewitt-Museum geben Hausschriften in Auftrag und geben die dann für die Öffentlichkeit frei.

Ein paar Beispiele von sehr gut ausgebauten Schriftfamilien sind:

  • IBM Plex ist in der über hundertjährigen Geschichte von IBM die erste speziell für IBM entworfene Schriftfamilie. Bisher herrschte bei IBM die Helvetica, an der man sich wegen ihrer weiten Verbreitung (auch als Abklatsch Arial) doch satt gesehen hat. Plex ist eine Super-Family aus Sans, Serif und Monospace (speziell für Code)

    Diese Diashow benötigt JavaScript.

  • Mozilla Fira ist für das inzwischen wieder beerdigte Firefox OS bestellt worden. Es basiert auf Erik Spiekermanns FF Meta, mit Abweichungen in der x-Höhe bei gleicher Schriftgröße, ansonsten aber optisch sehr ähnlich. Sie ist inzwischen in den Varianten Normal, Condensed und Compressed mit vielen Stärken von fadendünn bis richtig fett verfügbar, bringt es damit auf über 90 Schnitte, und das für DTP und Web … Galore!
    Fira Sans Condensed
  • intel Clear fällt dagegen fast schon mager aus, nur acht Schnitte von dünn bis fett plus italics bilden diese nüchterne Sans-Schrift, deren Design-Ziel gute Lesbarkeit auf Displays war.
  • CooperHewitt hat als Smithsonian Design Museum selbstverständlich Anrecht auf sein eigenes Schriftdesign. Um so schöner, dass sie es mit uns teilen. Als Sans-serif-Schrift natürlich auf der nüchternen Seite, aber als Museums-Ableger schlank und elegant. Alle sieben Varianten von Thin bis Heavy sind auch als kursiv im Vorrat.

Wie man bei der Betrachtung der Schriftmuster sieht, fehlt ihnen allen noch das recht neu definierte große Scharf-S. Bei der sonstigen Qualität dieser Schriftarten ist das aber Jammern auf hohem Niveau.

Bis zu diesem Punkt war alles umsonst, jetzt kommt ein spezielles Geschäftsmodell:

Die atipo foundry ist ein spanisches Design-Haus, das ein Dutzend Schriftfamilien für „pay what you want“ zum Download anbietet. Die Schriften sind in der Regel gut ausgebaut, es gibt mit Bariol/Bariol Serif auch eine Super-Familie. Die Mindestpreise rangieren zwischen 6 (Bariol) und 15 Euro (Noway) mit jeweils acht bis zehn Schnitten. Daneben gibt es diese Familien auch für die Nutzung im Web, wo dann je Projekt (WebSite) eine Lizenz zu zahlen ist. Wenn man sieht, dass andere Anbieter für einen einzigen Schnitt zwischen 20 und 60 Euro möchten, kann man das Angebot von atipo nur als Schnäppchen bezeichnen.

The Internet of Enthusiasts

Greift nur hinein ins volle Menschenleben!
Ein jeder lebt’s, nicht vielen ist’s bekannt,
und wo Ihr’s packt, da ist’s interessant.

Mit diesem Zitat aus Goethes Faust möchte ich auf ein paar Wissensgebiete hinweisen, die bestimmt nichts für jeden sind, aber im Internet doch Platz haben und auf die warten, die ein – wenn auch nur kursorisches – Interesse an ihnen haben. Als da wären:

Der Lexikaliker

„Unsortierte Alltäglichkeiten, merkwürdige Dinge und Bleistifte.“ ist der Titel des Blogs von Gunther Schmidt, in dem es um Schreibgeräte aller Art, aber vor allem Bleistifte und die Geschichte ihrer Hersteller geht. Herr Schmidt führt ein regelrechtes Museum aktueller und historischer Blei- und Buntstifte.

Besonderer Augenmerk gilt auch einem bestimmten Modell eines Spitzers, der sog. „Granate„.

Ähnlich wie beim Schockwellenreiter sorgt auch hier ein Hund für Bildmaterial abseits der Schreibwerkzeuge. Kisho ist ein japanischer Shiba Inu.

Ich meine, ich habe keine Verwendung für Bleistifte (ein Dutzend hält bei mir schon ein Dutzend Jahre ohne auch nur zur Hälfte aufgebraucht zu sein), aber Lust habe ich nach der Lektüre dieses Blogs schon!

Die Typographin

Indra Kupferschmid ist Professorin an der Hochschule der Bildenden Künste Saar und schreibt in ihrem Blog kupferschrift über aktuelle und neuzeitliche Aspekte der Typographie.

Sie beteiligte sich unter anderem an dem Streit um die Helvetica, schuf aber auch eine Übersicht über die Ursprünge der Helvetica und der mit ihr verwandten Schriften.

Daneben eine Einführung in die Schriftklassifikation und Some Types Explained, sowie kurze Texte über Design an sich:

Ich mag Schriften und Layout, auch wenn es nicht mein Beruf ist. Hatte an der Schule ca. 1991 eine Jubiläumsschrift layouten helfen, in Timeworks Publisher, und bin seitdem von ad-hoc Formatierungen (hier mal fett, da mal kursiv) geheilt. Formatvorlagen sind wichtig, wenn man 100 Seiten einheitlich zu Papier bringen will, und schon ab dem zwieten Absatz Text hilfreich.

Der Computer-Ärcheologe

Und jetzt mal zu etwas ganz anderem: The 8-Bit-Guy arbeitet in seinen YouTube-Videos alte Hardware auf, gibt Tipps, um den Gilb von den Gehäusen alter Hardware zu entfernen.

Daneben stellt er vor, wie Spiele damals hätten klingen können, wenn man eine Roland MT-32 gehabt hätte (die damals im Soundkarten-Menü von vielen Spielen auftauchte). MT-32 war ein Synth-Modul, das vom PC über MIDI angesteuert wurde und deutlich besseren Sound lieferte als der olle Soundblaster.

Daneben betreibt er noch den Channel 8-Bit Keys, in dem er alte (und stellenweise neue) Keyboards unter die Lupe nimmt (auseinanderschraubt). Als Zugabe spielt er die Titelmusik bekannter Spiele-Klassiker. What’s not to like?

Chill Out

Auf Longboards durch Spanien: Endless Roads

Sieben Frauen durchqueren spanische Landschaften auf Longboards, mit entspannter Musik unterlegt, sehr entspannend.

The Mechanics of History

Ein tänzerisch-akrobatisches Kunstwerk, bei dem sich jeder denken kann, was er will. Ich zum Beispiel an „Aufstieg und Fall“ der Nationen über den Lauf der Geschichte.

Es gibt mehrere Videos im Netz, das hier ist eines der längsten. Einerseits lädt es wie gesagt zum Nachdenken ein, andererseits kann man einfach nur fasziniert zuschauen.

Zen-Bücher von John J. Muth

John J. Muth ist ein amerikanischer Illustrator. Auf meiner Suche nach seelischer Entspannung habe ich seine Bücher entdeckt. Sie sehen aus wie Kinderbücher, aber das täuscht. Sie packen alte Zen-Geschichten in eine Rahmenhandlung mit dem weisen Panda Stillwater und den Kindern der Nachbarschaft.

Die Rahmenhandlung ist dabei realistisch in Wasserfarben gemalt; die Zen-Geschichten in japanischem Stil mit Tinte gezeichnet. Alle vier Bücher sind eine herzerfrischende und seelenwärmende Lektüre, auch gut vor dem Einschlafen nach einem stressigen Tag.

Die Links gehen zu Amazon, aber ich verwende keine Affiliate-Programm. Stattdessen verwenden Sie doch smile.amazon.de und stiften die Provision einem gemeinnützigen Verein Ihres Vertrauens.

Hier ist noch ein Interview mit John J. Muth.

Offene Tabs, en gros, en detail

Dieser Beitrag handelt Tabs ab, die schon lange auf meinem Smartphone offen sind:

Von Schnecken und Rittern

Why are knights pictured fighting snails in medieval manuscripts?

Wer einen Blick auf mittelalterliche Schriften und die Malereien an ihren Rändern erhaschen will, wird hier mit einem kleinen Video fündig. Daneben wird erklärt, warum in diesen Marginalien Ritter oft gegen Schnecken kämpfen.

tl;dw: Die Schnecken waren ein Schimpfwort für die Lombarden, das sich dann als Meme selbständig gemacht hat. Now you know.

The Kid Should See This

Eine Quelle für viele schöne Natur- und Technik-Videos ist The Kid Should See This, hier nur einmal beispielhaft herausgegriffen:

Zwar alles in englisch, aber der geneigte Erziehungsberechtigte mag sich das vorher ansehen und eine Erläuterung für den Nachwuchs selbst beisteuern.

(Entdeckt als Teil des Holiday Gift Guide von kottke.org)

People Matching Artworks

Eine fantastische Serie von Menschen in Museen, die sich mit ihren Haltung oder Kleidung in Beziehung zu dem betrachteten Kunstwerk setzen (lassen). (via kottke.org)

https://peoplematchingartworks.tumblr.com/post/169965217405

Ins Netz gegangen: Software-Engineering

Gefühlte Softwarequalität

The QA Mindset Ein Plädoyer für hauptberufliche Software-Tester. Den Satz „[…] in ten minutes of usage, I’d have a sense – is this a good or bad build?“ kann ich aus der Praxis als Entwickler nachvollziehen. Man bekommt ein Gespür für seine Software. Schon beim ersten „Anfassen“ von vertrauten Funktionen, an kleinen Abweichungen von der gewohnten Reaktionszeit oder einer unscheinbaren Änderung bei der Anzeige vertrauter Testdaten, und schon beschleicht mich ein mulmiges Gefühl, dass mein kleiner Bugfix vielleicht doch nicht so ganz nebenwirkungsfrei ist …

25 Jahre Photoshop

Photoshop hatte 25jähriges Jubiläum, und creativelive bat ein paar Profis, doch mal um der guten alten Zeiten Willen sich an Photoshop Version 1.0 zu setzen. youtube

Zum einen zeigt es gut, was wir heutzutage alles als gegeben hinnehmen, z.B. unbegrenzte Undos. Zum anderen zeigt es auch, wie tragfähig gute Designs sein können. Sowohl macOS wie auch Photoshop sind als solche direkt erkennbar und benutzbar.

Drittens zeigen die vergeblichen Versuche der Probanden, ein Preview ihrer Einstellungen zu erhalten, dass Anwender Dialogboxen nicht lesen. Sonst wäre der Preview-Button ja mal jemandem aufgefallen.

Generierte Landkarten mit generierten Namen für Gemarkungen

In Generating fantasy maps (via kottke.org) beschreibt Martin O’Leary sein Programm, das Karten generieren kann, wie wir sie aus dem Herr der Ringe kennen. Er macht zwei Dinge anders als andere: Seine Landschaften haben ein Höhenmodell, das dafür sorgt, dass Flüsse sich natürlich durch die Landschaft schlängeln.

Und er hat einen constructed language Generator gebaut, der für jede Karte einen eigenen Satz an Gemarkungsnamen (Namen für Ländereien, Flüsse und Städte) erzeugt. Für Schreiber von Fantasy oder Science Fiction vielleicht schon deswegen einen Blick wert. Auf der Seite Generatin naming languages kann man bei der Entstehung des Generators quasi zuschauen und die in jedem Entwicklungsschritt entstandenen Möglichkeiten direkt ausprobieren. See you in Kehmupaknamu.

Distributed Hardness

Tim Bray über den Stand der Dinge in Sachen exactly once delivery und guaranteed order of messages. Probleme, die die Datenverarbeitung im Cluster so mit sich bringt. Er eröffnet mit einem grandiosen pointierten Zitat, das ich hier gerne wiedergeben möchte:

Dadhacker and the Making of the Atari ST

Landon Dyer ist Entwickler von Computer-Systemen und -Spielen und hat einige Jahre für Atari gearbeitet. Über die Zeit, als Jack Tramiel Atari aufkaufte und den Atari ST entwickeln ließ, hat er einiges über die Zusammenarbeit mit Digital Research, den Entwicklern von GEM und CP/M geschrieben. Unter anderem, wie CP/M-68 relativ spät in der (kurzen) Entwicklungszeit des ST gegen GEMDOS ausgetauscht wurde.


Photo © Bill Bertram, 2006

Davor hat er an Konvertierungen von Arcade Spielen gearbeitet. Über Donkey Kong und Super Pac-Man berichtet er ebenfalls.

Ins Netz gegangen: IT und IT-Geschichte

Da ich über das Jahr so gut wie nicht zum Bloggen bekommen bin, haben sich in der Merk-Funktion des Feedreaders einige Sachen angesammelt, die ich hier kurz Würdigen und damit verewigen möchte. In Sachen Informationstechnik und ihre Geschichte sind das:

Recreating the Asteroids arcade game with a laser

via kottke.org

Jemand, der Computer-Spiele-Klassiker mit einem Laserstrahl statt dem Elektronenstrahl eines Bildschirms zeichnet, live:

How does the 8008 processor work?

via Kris Köhntopp

Bilder vom Inneren und Analysen der Logik-Einheiten einer der ersten CPUs, Grundlage von intels Erfolgen der letzten Jahrzehnte.

How MOS 6502 Illegal Opcodes really work

Einer der bedeutendsten Prozessoren ist auch der 6502, der sowohl im C=64 und weiteren Commodore Modellen, im Apple ][ und auch in den Atari 400/800 und der XL-Reihe Dienst tat. Der Artikel „How MOS 6502 Illegal Opcodes really work“ wirft ein Licht auf die Dekodier-Logik dieses Veteranen, also wie innerhalb des Prozessors bestimmt wird, wie ein Befehl zu verarbeiten ist. Eine elegante (Hardware-) Konstruktion, die sich eventuell für die ein oder andere Routing-Logik in Software wiederverwenden lässt :)

Game Finallyended

via kottke.org

Da möchte jemand ein Computerspiel schreiben, aber es floppt, also veröffentlicht er den Teil, der sich um das Teilen von Bildern dreht => flickr. Dann möchte er wieder ein Computerspiel veröffentlichen, aber auch das fällt durch, also veröffentlicht er das Chat-Programm, das sein Team während der Spieleentwicklung geschrieben hat => Slack. Klingt ein bisschen wie Hans im Glück, ist aber Stewart Butterfield. Ein Profil in Wired.

Fearless Genius

via kottke.org

Aktuell in meinem Einkaufswagen, ein Buch mit Fotografien aus den 1980er und 1990er Jahren, als Apple gerade erwachsen wurde und NeXT noch jung war. Der Fotograf Doug Menuez konnte für „Fearless Genius“ neben Steve Jobs bei NeXT auch das Team, das bei Apple den Newton entwickelte begleiten, und auch die ersten Anwender von Photoshop sind zu sehen.

Da ich es noch nicht besitze, kann ich noch keine endgültige Empfehlung aussprechen. Ich stelle mir aber vor, dass „Fearless Genius“ im Bücherregal ein guter Nachbar von „Revolution in the Valley“ sein wird, eines meiner absoluten Lieblingsbücher.

A Brief History of [Computer] Graphics

via kottke.org

Eine fünfteilige Reihe auf YouTube über die Entwicklung der Computer-Spiele-Grafik, ’nuff said.